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Gelbes Meer Südkorea warnt nordkoreanisches Patrouillenboot mit Schüssen

Südkoreas Streitkräfte haben mit Warnschüssen ein Militärboot aus Nordkorea aus südkoreanischen Gewässern vertrieben. Die USA fordern nach dem Raketentest "beispiellose Sanktionen" gegen Pjöngjang.

Südkorea hat wegen eines nordkoreanischen Patrouillenbootes an der Grenzlinie im Gelben Meer Warnschüsse abgegeben. Wie das Verteidigungsministerium in Seoul mitteilte, fuhr das Boot aus dem Norden südlich der umstrittenen Demarkationslinie nahe der südkoreanischen Insel Socheong. Daraufhin seien fünf Schüsse ins Wasser abgegeben worden. Knapp 25 Minuten später hätten sich die Nordkoreaner zurückgezogen, hieß es.

Diese Art von Vorkommnissen ist zwischen den rivalisierenden Koreas nicht ungewöhnlich. An der nördlichen Begrenzungslinie gab es bereits mehrere blutige Auseinandersetzungen auf See. Nordkorea stellt die als Northern Limit Line bezeichnete De-facto-Seegrenze vehement infrage. Sie wurde nach dem Koreakrieg in den Jahren 1950 bis 1953 von den Vereinten Nationen festgelegt.

USA fordern "beispiellose Sanktionen" gegen Nordkorea

Ungewöhnlich dagegen ist jedoch die Forderung der USA im UN-Sicherheitsrat, nach dem neuerlichen Raketenstart die bislang härtesten Sanktionen gegen das Regime in Pjöngjang durchzusetzen. Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen in New York, Samantha Power, rief insbesondere China auf, sich "harten beispiellosen Maßnahmen" anzuschließen.

Die Maßnahmen sollten auf diese Weise rasch ergriffen werden und die Erwartungen des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un übersteigen.

Nordkorea hatte am Sonntag nach eigenen Angaben einen Satellitenstart zur Weltraumerforschung unternommen. Die Weltgemeinschaft sieht dahinter allerdings den verdeckten Test einer militärischen Langstreckenrakete.

"Wir hoffen, dass China wie alle Ratsmitglieder die ernste Bedrohung des regionalen Friedens und der Sicherheit sehen wird", sagte Power kurz nach der Verurteilung des Raketenstarts durch das höchste UN-Gremium. Nach dem jüngsten nordkoreanischen Atomtest im Januar und dem neuen Raketenstart könne es nicht mehr so weitergehen wie bisher.

Der Ratsvorsitzende Rafael Ramirez aus Venezuela hatte nach einer Dringlichkeitssitzung des UN-Gremiums angekündigt, dass eine weitere Resolution gegen Nordkorea vorbereitet werde.

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