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Raketentest von Nordkorea Abwehrsystem aus den USA soll Südkorea schützen

Mit dem Start einer Langstreckenrakete hat Pjöngjang Südkorea und die USA aufgeschreckt. Jetzt plant Washington, ein Raketenabwehrsystem beim Verbündeten zu stationieren.

Nach dem nordkoreanischen Raketentest plant das US-Militär die Stationierung eines Raketenabwehrsystems in Südkorea. Eine Einheit des mobilen landgestützten THAAD-Systems (Terminal High Altitude Area Defense) solle "so schnell wie möglich" nach Südkorea verlegt werden, sagte Pentagon-Sprecher Peter Cook. Derzeit liefen die Beratungen mit den südkoreanischen Verbündeten.

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel haben nach einem neuen nordkoreanischen Atomtest im Januar und dem Raketenstart am Sonntag zugenommen. Cook verurteilte den Start, fügte aber hinzu: "Nichts an diesem Test hat uns überrascht." Seinen Angaben nach gelang es Nordkorea, einen Satelliten oder ein anderes Gerät in die Umlaufbahn zu bringen.

Stationierung innerhalb von zwei Wochen möglich

Aus Verteidigungskreisen in Washington hieß es, dass das THAAD-System binnen zwei Wochen verlegt werden könne. Das System feuert Abfangraketen ab, die feindliche Geschosse in der Luft zerstören. China lehnt die Stationierung des Waffensystems auf der koreanischen Halbinsel ab. Pentagon-Sprecher Cook versicherte, dass sich die Raketenabwehr "einzig gegen Nordkorea" richten werde.

Die Führung in Pjöngjang hatte am Sonntag eine Langstreckenrakete gestartet. Laut Nordkorea sollte die Rakete einen Satelliten für eine wissenschaftliche Mission ins All befördern. Die internationale Gemeinschaft wertet das Vorgehen dagegen als Test einer ballistischen Rakete und damit als Verstoß gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrats. Anfang Januar hatte Nordkorea bereits mit einem Atomwaffentest weltweit Empörung hervorgerufen.

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