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Fliegende Flaschen, Feuer, Warnschüsse Dutzende Verletzte bei Ausschreitungen in Hongkong

In Hongkong ist es zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten gekommen. Die Ausschreitungen begannen, als die Behörden versuchten, gegen nicht lizenzierte Straßenstände vorzugehen. 

Die Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahrsfest sind in Hongkong von chaotischen Szenen und Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei begleitet worden. Bei den Auseinandersetzungen ging es um Straßenstände, in denen Fischbällchen und andere Feiertagsdelikatessen verkauft werden. So gewalttätige Zwischenfälle hat es in Hongkong seit der Demokratiebewegung im Jahr 2014 nicht mehr gegeben.

Die Aktivisten waren wütend, weil die Behörden am Montag versucht hatten, in der Nachbarschaft Mong Kok gegen nicht lizenzierte Essensstände vorzugehen. Der Stadtteil wird von vielen Arbeitern bewohnt, die sogenannten Hawker-Stände sind eine lokale Tradition. Die Aktivisten befürchten, dass die Hongkonger Kultur immer weiter verschwindet, während China versucht, größeren Einfluss auf die semiautonome Metropole zu gewinnen.

Die Zusammenstöße setzten sich am frühen Dienstagmorgen fort. Demonstranten warfen Flaschen und Müll auf die Beamten. Auch Feuer wurden auf der Straße gelegt. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie ein Polizist zwei Warnschüsse in die Luft abgibt.

48 Beamte verletzt

Die Polizei teilte mit, die Demonstranten hätten ihre Warnungen ignoriert, von der Straße zu verschwinden. Zudem hätten sie Polizeibeamte gestoßen. Diese reagierten demnach mit Schlagstöcken und Pfefferspray. Es kam zu 24 Festnahmen. 48 Beamte wurden laut Polizeiangaben verletzt.

Die Auseinandersetzungen zeigen, wie angespannt die Lage in Hongkong auch noch mehr als ein Jahr nach dem Ende der prodemokratischen Proteste ist. In Mong Kok hatten Demonstranten Ende 2014 wie in anderen Stadtteilen elf Wochen lang die Straßen besetzt gehalten und größere Wahlfreiheiten gefordert.

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