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Aufschlussreiche Umfrage Jeder dritte AfD-Wähler ist gegen Demokratie

AfD und SPD stagnieren, die Union verliert erneut. 78 Prozent der Wähler betrachten es als "nicht gut", wenn die AfD in den Bundestag ziehen würde.

Laut aktueller Umfrage im Auftrag des Nachrichtenmagazins "Stern" können sich 10 Prozent aller 62 Millionen Wahlberechtigten vorstellen, bei der nächsten Bundestagswahl 2017 ihre Stimmen der Alternative für Deutschland (AfD) zu geben. Das ist ein Zuwachs von rund 4 Prozent. Grund dafür ist unter anderem, dass die AfD angesichts der gegenwärtigen Flüchtlingskrise ein Drittel der Wahlberechtigten mobilisieren kann, die sonst nicht zur Wahlurne gehen würden.

Die Vorstellung allerdings, dass die AfD in den Bundestag gewählt wird, betrachten 78 Prozent aller Wahlberechtigten – darunter immerhin 87 Prozent der Nichtwähler – als nicht gut für Deutschland. Begrüßen würden das nur insgesamt 14 Prozent – darunter 81 Prozent der AfD-Anhänger und 22 Prozent der befragten Ostdeutschen, so das Ergebnis im stern-RTL-Wahltrend.

31 Prozent der AfD-Wähler lehnen Demokratie ab

Eine Mehrheit von 58 Prozent aller Wahlberechtigten ist laut Wahltrend der Auffassung, dass AfD-Wähler das demokratische System in Deutschland ablehnen – darunter mit 71 Prozent überdurchschnittlich häufig Befragte, die momentan nicht wählen gehen würden. Dass sie das gegenwärtige politische System ablehnen, räumen sogar 31 Prozent der AfD-Anhänger ein. Nur ein Viertel (24 Prozent) der Wahlberechtigten glaubt, dass die Anhänger der AfD unser System befürworten.

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Ganze 9 Prozent der Befragten glauben, dass die AfD – wie sie vorgibt – die Meinung der ganzen Bevölkerung vertritt. Die große Mehrheit von 80 Prozent ist der Meinung, dass die AfD nur für eine Minderheit der Bundesbürger spricht – was auch ein Viertel (26 Prozent) der eigenen Anhänger so sieht.

Angela Merkel 

Für die Union aus CDU und CSU geht es nicht weiter abwärts, für die AfD nicht weiter hoch. Im Vergleich zur Vorwoche ändern sich die Werte für die einzelnen Parteien nicht: CDU/CSU liegen nach wie vor bei 36 Prozent, die SPD stagniert bei 24 Prozent, Grüne und die AfD bleiben bei jeweils 10 Prozent, die Linke verharrt bei 9, die FDP bei 5 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 6 Prozent. Lediglich der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen steigt um einen Punkt auf 35 Prozent.

Bei der Kanzlerpräferenz macht Angela Merkel wieder einen Punkt gut und liegt mit 44 Prozent aktuell 28 Prozentpunkte vor Sigmar Gabriel. Den SPD-Chef wünschen sich nur 16 Prozent aller Befragten als Kanzler, immerhin ein Punkt mehr als in der Vorwoche.

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