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Streit zwischen Nord- und Südkorea Pjöngjang will Fabriken beschlagnahmen

Seit dem Raketenstart verschärfen sich die Spannungen zwischen Nord- und Südkorea. Nach dem Stopp der Arbeiten in einem gemeinsamen Industriepark will der Norden jetzt die Fabriken übernehmen.

Weitere Eskalation zwischen Nord- und Südkorea: Als Vergeltung für die Entscheidung Südkoreas zur Schließung eines gemeinsamen Industrieparks hat Nordkorea alle verbliebenen Südkoreaner zum Verlassen der Sonderwirtschaftszone in Kaesong aufgerufen. Außerdem würden dort alle südkoreanischen Anlagen beschlagnahmt, berichteten Staatsmedien.

Die Schließung des Komplexes auf nordkoreanischem Boden hatte Südkorea als Reaktion auf Nordkoreas jüngsten Raketenstart beschlossen. Tags darauf wurden nach Angaben des südkoreanischen Vereinigungsministeriums die ersten Mitarbeiter abgezogen. Nordkorea erklärte, der Süden werde einen "schmerzhaften Preis" dafür zahlen. In ersten Meldungen hatte es zuvor geheißen, Nordkorea plane, die südkoreanischen Arbeiter zu deportieren.

Fabriken stehen seit Raketenstart still

Seoul will das nordkoreanische Regime mit dem Stopp der Arbeiten von einer wichtigen Devisenquelle abschneiden. Der 2004 geöffnete Fabrikpark befindet sich in einer Sonderzone der grenznahen nordkoreanischen Stadt Kaesong. Dort arbeiten Tausende Nordkoreaner für 124 südkoreanische Unternehmen. Nach Zahlen aus dem Jahr 2013 arbeiten in der Sonderwirtschaftszone auch rund 1000 Südkoreaner.

Pjöngjang hatte am Sonntag einen Satellitenstart zu friedlichen Zwecken verkündet und damit die internationale Gemeinschaft brüskiert. Dem Land sind durch UN-Resolutionen jegliche Nuklearversuche oder Tests mit ballistischen Flugkörpern verboten. Die USA und Südkorea betrachten derartigen Starts als den Test militärischer Langstreckenraketen, mit denen Nordkorea die USA erreichen könnte.

Als Reaktion verschärfte der US-Senat am Mittwochabend einstimmig bestehende Sanktionen gegen Nordkorea. Das Repräsentantenhaus muss noch seine Zustimmung geben. Unter anderem sollen Sanktionen nun auch im Falle von Cyberattacken und Menschenrechtsverletzungen greifen.

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