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Politik Historisches Treffen von Papst Franziskus und Patriarch Kirill

Fast 1000 Jahre nach der Kirchenspaltung kommt es auf Kuba zum ersten Treffen eines Papstes und des Patriarchen der russisch-orthodoxen Kirche.

Papst Franziskus und Patriarch Kirill wollen mit der historischen Begegnung in Zeiten von Terror, Krieg und Vertreibung ein kraftvolles ökumenisches Zeichen setzen und eine gemeinsame Erklärung zu dem Treffen veröffentlichen. Seit vielen Jahren gab es Pläne für die historische Begegnung, die durch einen Aufenthalt beider Kirchenoberhäupter in der Region nun möglich wird.

Franziskus reist anschließend von der kubanischen Hauptstadt Havanna weiter zu einem Besuch nach Mexiko. Beide wollen unter anderem über das Problem der Christenverfolgung in den Krisenherden in Nahost sowie über christliche Werte beraten. Franziskus und Kirill treffen sich am Nachmittag (14.15 Uhr Ortszeit, 20.15 Uhr MEZ) am Flughafen in Havanna, auch Kubas Staatspräsident Raul Castro wird erwartet.

Katholiken und Orthodoxe gehen seit der Kirchenspaltung (Schisma) aus dem Jahr 1054 getrennte Wege. Die "orthodoxe Welt" ist in über ein Dutzend Kirchen zersplittert. Die größte ist der russisch-orthodoxe Zweig mit laut eigenen Angaben rund 150 Millionen Gläubigen.

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