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Fremdenfeindlichkeit Angriffe auf Asylunterkünfte in einem Bundesland besonders häufig

Im vergangenen Jahr hat es insgesamt 1027 Attacken auf Flüchtlingsheime gegeben. Überproportional hoch ist die Zahl der Übergriffe vorallem in einem Bundesland.

Die deutschen Sicherheitsbehörden haben im vergangenen Jahr laut einem Zeitungsbericht 1027 Attacken auf Flüchtlingsheime verzeichnet. Die meisten Anschläge und Übergriffe, insgesamt 219, habe Nordrhein-Westfalen gemeldet, berichtet der "Tagesspiegel". Es folge Sachsen mit 109 Delikten. Das gehe aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor.

Ein Blick auf die Zahl der Einwohner in beiden Bundesländern zeigt, dass die Fremdenfeindlichkeit in Sachsen offenbar überproportional groß ist. Im Freistaat leben vier Millionen Menschen, in Nordrhein-Westfalen sind es mehr als 17 Millionen.

Auf Rang drei der Liste der Übergriffe befindet sich Niedersachsen mit 98 Attacken, gefolgt von Bayern (74) und Baden-Württemberg (70).

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In den Ruhrgebietsstädten Duisburg, Dortmund und Bochum gab es je sieben Angriffe auf Flüchtlingsheime, in Essen zehn. Auch Köln verzeichnete zehn Attacken, München 13 und Hamburg 14. Bei den Städten im Osten liegt Dresden mit 15 Delikten an der Spitze. Es folgen Gera mit zehn sowie Wismar und Magdeburg mit je neun. In Sachsen-Anhalt würden zudem zwei kleinere Städte auffallen, heißt es: Aus Merseburg an der Saale meldete die Polizei zwölf Angriffe, in Oschersleben waren es neun.

Die mit Abstand am stärksten belastete Kommune bundesweit sei allerdings Berlin. Hier wurden 58 Attacken gegen Flüchtlingsunterkünfte gezählt. Dabei komme es in den östlichen Bezirken deutlich häufiger zu Übergriffen als im Westteil.

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