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Nato-General Jens Stoltenberg Putin hat Einsatz von Atomwaffen "jedenfalls angedroht"

Jens Stoltenberg zufolge üben russischen Truppen "demonstrativ" mit atomaren Waffen. Die Nato würde solch einer Drohungen aber nicht tatenlos zusehen, so der Nato-General.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat sich besorgt über den Umgang Russlands mit Atomwaffen gezeigt. Präsident Wladimir Putin habe deren Einsatz "jedenfalls angedroht", sagte Stoltenberg der "Bild"-Zeitung vom Montag laut einem Vorabbericht. "Und die russischen Truppen üben demonstrativ damit", fügte er hinzu.

Stoltenberg machte klar, dass die Nato atomaren Drohungen nicht tatenlos zusehen werde. "Die Schwelle für den Einsatz von Atomwaffen darf nicht sinken, uns liegt der Einsatz von Atomwaffen ferner denn je – aber solange es die Atomwaffen gibt, sind sie Teil unserer Abschreckungsstrategie", sagte der Nato-Generalsekretär.

Er wolle Russland allerdings nicht als "Feind" der Nato bezeichnen, wie Putin es umgekehrt mit Blick auf die Nato getan habe, sagte Stoltenberg weiter. "Die Welt ist zu kompliziert, um sie in Freund und Feind zu unterteilen", befand er und ergänzte: "Ohne Russland können wir die großen Konflikte der Welt nicht lösen."

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Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hatte zuvor bei der Münchner Sicherheitskonferenz die Beziehungen zwischen Moskau und dem Westen als "neuen Kalten Krieg" bezeichnet. "Praktisch jeden Tag werden wir zur größten Bedrohung erklärt, mal für die Nato insgesamt, mal für Europa, mal für die USA", beklagte er am Samstag.

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