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Neue Raketentests in Nordkorea angeordnet Kim Jong-un hat noch lange nicht genug

"Feinden einen eindrucksvollen Schlag verpasst": Nordkorea hat einen Satelliten in die Erdumlaufbahn gebracht. Dafür heimsen die Forscher des Landes Lob ein. Machthaber Kim Jong-un will nun mehr.

Nordkoreas Staatsführer Kim Jong-un hat die am jüngsten Langstrecken-Raketenstart beteiligten Wissenschaftler seines Landes angepriesen und weitere Starts dieser Art angeordnet. Das Manöver habe den Feinden der Nation einen eindrucksvollen Schlag verpasst, sagte Kim staatlichen Medien zufolge.

Anfang Februar hatte Nordkorea wiederholte internationale Warnungen missachtet und laut eigenen Angaben einen Beobachtungssatelliten mit Hilfe einer Rakete in die Erdumlaufbahn befördert.

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Die USA, Südkorea und andere Länder betrachten den Start als einen verbotenen Test von Raketentechnologie. Etliche Länder und der UN-Sicherheitsrat erwägen nun schärfere Sanktionen gegen Pjöngjang. Die USA boten zudem an, Luftabwehrraketen vom Typ Patriot nahe der südkoreanischen Hauptstadt Seoul zu stationieren.

Wie die offizielle nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA berichtete, gab Kim am Samstag ein Bankett zu Ehren von Wissenschaftlern und anderen, die an dem Raketenstart am 7. Februar beteiligt waren.

Kim persönlich und seine höchsten Stellvertreter seien anwesend gewesen. In einer Rede sagte Kim demnach, der Raketenstart gebe Selbstvertrauen und Mut für die Bevölkerung. Anschließend forderte er, künftig weitere funktionierende Satelliten in Betrieb zu nehmen.

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