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Einsatz in Syrien Moskau "begleitet" deutsche Tornados

Laut einem Bericht werden deutsche Tornado-Aufklärer bei ihren Einsätzen über Syrien von russischen Jagdflugzeugen begleitet. Moskau wolle so einen Unterschied zur Anti-IS-Koalition verdeutlichen.

Deutsche Tornado-Aufklärer werden nach Informationen der "Rheinischen Post" bei ihren Einsätzen über Syrien regelmäßig von russischen Jagdflugzeugen begleitet.

Demnach bestätigte der Kommandeur des Zentrums Luftoperationen der Bundeswehr, Generalleutnant Joachim Wundrak, dass die "Moskauer Begleitaktionen" die Auffassung verdeutlichen sollen, "dass die russischen Jets im Gegensatz zu der internationalen Anti-IS-Koalition auf Einladung der legitimen syrischen Regierung unterwegs sind".

Die Tornados seien aber nicht Ziel eines Abfangmanövers oder würden aus dem syrischen Luftraum abgedrängt, sagte Wundrak der "Rheinischen Post":

"Diese Begegnungen laufen professionell ab. Es gab keine Zwischenfälle." Auch die Luftwaffe der Assad-Regierung sei wieder sehr aktiv und habe von Russland neue Jets und Hubschrauber erhalten.

Deutschland unterstützt seit Anfang des Jahres mit sechs "Tornado"- Aufklärungsflugzeugen die internationale Militärkoalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat.

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