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Prognose für 2016 Bundesregierung rechnet offenbar mit 500.000 Flüchtlingen

Die Bundesregierung geht wohl davon aus, dass dieses Jahr deutlich weniger Migranten nach Deutschland kommen als 2015. Einem Bericht zufolge soll sich das BAMF auf 500.000 Flüchtlinge einstellen.

Die Bundesregierung rechnet einem Zeitungsbericht zufolge damit, dass im laufenden Jahr etwa 500.000 Flüchtlinge nach Deutschland kommen werden. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" unter Berufung auf Informationen aus Kreisen der Arbeitsverwaltung.

Demnach erhielt der Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Frank-Jürgen Weise, von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) die Vorgabe, seine Behörde auf einen zusätzlichen Flüchtlingszuzug von 500.000 Menschen im laufenden Jahr auszurichten. Diese Zahl sei als Richtgröße vorgegeben worden.

Das wären deutlich weniger Flüchtlinge als im vergangenen Jahr, in dem gut eine Million Migranten nach Deutschland gekommen sind. Allein im Januar erfassten die Behörden allerdings bereits wieder mehr als 90.000 Asylsuchende. Bundespräsident Joachim Gauck forderte eine offene Diskussion über die Begrenzung des Flüchtlingszuzugs. Begrenzungsstrategien könnten "moralisch und politisch geboten" sein, sagte Gauck im WDR-Rundfunk. Gerade in dem Bemühen, möglichst vielen Menschen helfend zur Seite zu stehen, könne es begründet sein, "dass man nicht allen hilft".

Derzeit schiebt das BAMF noch bis zu 770.000 offene Asyl-Fälle vor sich her - trotz aller Bemühungen, die Lage in den Griff zu kriegen. Es gebe gut 370.000 unerledigte Asylanträge, sagte Weise. Hinzu kämen 300.000 bis 400.000 Menschen, die eingereist seien, aber noch keinen Asylantrag gestellt hätten.

 

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