Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Norbert Röttgen attackiert Kremlchef "Putin wird dafür bezahlen müssen"

Verbaler Rundumschlag von Norbert Röttgen: Der CDU-Außenpolitiker hat Kremlchef Wladimir Putin scharf attackiert. Russland wolle eine politische Vorherrschaft im Mittleren Osten übernehmen.

Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat das Auftreten des russischen Premierminister Dmitri Medwedjew und des russischen Außenministers Sergei Lawrow auf der Münchener Sicherheitskonferenz scharf kritisiert.

"Die Drohgebärden der beiden sollen Angst erzeugen und uns starr werden lassen. Sie haben das politische Ziel, die eigene kriegerische Tätigkeit in Syrien vor Einmischung von außen zu schützen", erklärte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses in der Sendung "Unter den Linden" im Fernsehsender Phoenix.

Russland warne vor einer Eskalation, die man selbst auslöse. "Es ist die Taktik der Russen, mit rücksichtslosem Einsatz militärischer Gewalt in Syrien Fakten am Boden zu schaffen, um sich in eine bessere Verhandlungsposition zu bringen", war der CDU-Politiker überzeugt.

Mit dem russischen Vorgehen werde zudem der Islamische Staat in der Region gestärkt, der sich als Verteidiger sunnitischer Interessen präsentieren könne.

Man müsse konstatieren, dass Russland derzeit eine politische Vorherrschaft im Mittleren Osten übernehme, doch werde Moskau langfristig mit dieser Art Politik Schaden nehmen: "Putin wird dafür bezahlen müssen", glaubte Röttgen, der zudem sicher war, dass die anhaltenden Flüchtlingsströme nach Europa für Russland ein "willkommener Nebeneffekt" seien.

Norbert Röttgen ist seit 2014 Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses. (Foto: DPA)

Röttgen: "Russland geht es um das bewusste Töten"

Vor wenigen Tagen hatte Röttgen gegenüber der "Welt" bereits scharfe Kritik an den russischen Luftangriffen in Syrien geäußert. "Es ist die Realität russischer Machtpolitik: ein brutaler, menschenverachtender Zynismus. Und ja, auch der Tatbestand eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit ist erfüllt", hieß es in dem Interview.

Putin ginge es um das "bewusste Töten von Menschen". Zuvor hatte schon Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Russland vorgeworfen, Zivilisten zu bombardieren und damit auch die Friedensgespräche zu erschweren. Der Kreml wies diese Kritik als unbewiesene Behauptung zurück.

 

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
 
CDU-Generalsekretär Peter Tauber mit Kanzlerin und Parteichefin Angela Merkel.
Flüchtlingspolitik
CDU-General weist Österreichs Kritik an Merkel zurück
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt im Deutschen Bundestag.
Streit um Pkw-Maut
Dobrindt verlangt von Österreich mehr Gelassenheit
Die EU-Kommission hat nach jahrelangem Streit grünes Licht für eine abgeänderte Version der Pkw-Maut gegeben. Foto: Stephanie Lecocq
Kein Verständnis
Dobrindt: Klage Österreichs gegen Maut wäre unverständlich
Nach dem Konzept des baden-württembergischen Innenministers sollen die Abschiebehaft ausgeweitet, Sozialleistungen für abgelehnte Asylbewerber gekürzt und ein Rückführungszentrum in Ägypten eingerichtet werden. Foto: Lino Mirgeler/Archiv
Vor CDU-Parteitag
Unterstützung für Strobls Abschiebe-Konzept
Der rheinland-pfälzische AfD-Chef Uwe Junge (hier mit Frauke Petry) will viele Flüchtlinge dulden.
Asylkrise
AfD-Zoff über Abschiebungen nach Afghanistan
Der Ministerpräsident Italiens spricht auf einer Wahlkampfveranstaltung zum bevorstehenden Referendum in Florenz. Foto: Iberio Barchielli
Kampagnen beendet
Italien bangt Verfassungsreferendum entgegen
Als erster neugewählter US-Präsident seit Jahrzehnten telefonierte Trump mit der Präsidentin Taiwans. Foto: Shawn Thew/Archiv
Diplomatisches "No-go"
Ärger mit China? Trump telefoniert mit Taiwans Präsidentin
CDU-Generalsekretär Peter Tauber.
Flüchtlingspolitik
CDU-General Tauber für schärfere Abschiebepraxis
Führte ein diplomatisch unübliches Telefonat mit Taiwan: Donald Trump.
Diplomatie
Trump telefoniert mit Taiwan und riskiert den Zorn Chinas
Sirwan Barsani.
Kurdische Peschmerga
"Wir reden mit Bagdad über eine Teilung des Irak"
Trump provoziert China.
Weißes Haus distanziert sich von Bruch jahrzehntelanger US-Diplomatie
Trump telefoniert mit Taiwans Präsidentin und riskiert den Zorn Pekings
In den vergangenen Tagen hat der Trauerkonvoi mit der Urne von Fidel Castro, begleitet von der Anteilnahme hunderttausender Menschen, zahlreiche Städte des sozialistischen Karibikstaates passiert.
Ende einer Ära
Abschied von Fidel Castro in Santiago de Cuba
Gilles de Kerchove, Anti-Terror-Koordinator der EU, fordert Gegenbotschaften gegen die IS-Ideologie.
Terrormiliz IS
Anti-Terror-Kämpfer sieht "steigendes Risiko für Anschläge"
CDU-Vorsitzende Angela Merkel bei der Regionalkonferenz in Jena.
Basisbesuch der Kanzlerin
Merkel rechtfertigt sich für Händeschütteln mit Flüchtlingen
Aufbruch zu rot-rot-grün? Die beiden Berliner Grünen-Vorsitzenden Bettina Jarasch und Daniel Wesener bei einer Landesdelegiertenkonferenz. Foto: Gregor Fischer/ARCHIV
Rot-Rot-Grün vor dem Start
Berliner Grüne stimmen über Koalitionsvertrag ab
Volker Beck, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen.
Grünen-Politiker
Volker Beck verliert Kampf um aussichtsreichen Bundestags-Platz
Kulturstaatsekretärin Monika Grütters.
Monika Grütters
Merkel-Freundin soll Berliner Krisen-CDU retten
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) auf der Integrationskonferenz des Deutschen Landkreistages.
Appell an Zuwanderer
De Maizière fordert "Bekenntnis zu Gewaltfreiheit"
Zwischen 15 und 17 Jahre alt waren die Jungen, die in die Obhut von bekannten Pädophilen übergeben wurden.
Makabres Experiment
Berliner Senat schickte Straßenjungen zu Pädophilen
Die Hamburger Polizei bereitet sich auf Proteste vor.
G-20 Gipfel
Hamburg rechnet mit größten Protesten seiner Geschichte