Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Illegale Wahlkampffinanzierung Verfahren gegen Nicolas Sarkozy

Nicolas Sarkozy, Vorsitzender der konservativen Republikaner, muss sich wegen illegaler Wahlkampfkosten verantworten. Dabei will der Ex-Staatschef wieder Frankreichs Präsident werden.

Gegen Frankreichs konservativen Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy ist wegen illegaler Wahlkampffinanzierung ein formelles Ermittlungsverfahren eröffnet worden. Das teilte der Pariser Staatsanwalt François Molins am Dienstagabend mit. Das Verfahren ist ein herber Rückschlag für Sarkozys Ambitionen auf eine Rückkehr in den Elysée-Palast.

Sarkozy, Vorsitzender der oppositionellen konservativen Republikaner, war den ganzen Tag lang von einem Untersuchungsrichter in Paris befragt worden, weil seine Partei 2012 illegal Wahlkampfkosten für ihn übernommen haben soll.

Zulässige Obergrenze offenbar massiv überschritten

In der Affäre geht es um Sarkozys Wahlkampf für eine Wiederwahl 2012: Der konservative Politiker soll mit seinen Ausgaben die zulässige Obergrenze für den Wahlkampf in Höhe von 22,5 Millionen Euro massiv überschritten haben. Um dies zu vertuschen, wurden Kosten für Wahlkampfveranstaltungen in Höhe von 18,5 Millionen Euro offenbar regelwidrig von seiner Partei übernommen.

Die falschen Rechnungen stellte die Veranstaltungsfirma Bygmalion aus – deswegen ist die Affäre in Frankreich als Bygmalion-Affäre bekannt. Sarkozy bestritt wiederholt, von den Vorgängen gewusst zu haben.

Sarkozy will bei den Präsidentschaftswahlen 2017 Revanche für seine Wahlschlappe 2012 gegen den Sozialisten François Hollande nehmen – auch wenn er offiziell noch keine Kandidatur angekündigt hat.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Für diese Seite sind keine Kommentare vorgesehen.
 
Mit Spannung wird der erste direkte Schlagabtausch zwischen Hillary Clinton und Donald Trump in der Fernsehdebatte erwartet.
Liveticker zur US-Präsidentschaftswahl
Bühne frei für erste TV-Debatte zwischen Clinton und Trump
Klaus Lederer (li., Die Linke), Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (Mi., SPD) und der Grünen-Landesvorsitzende Daniel Wesener geben nach ihrem Sondierungsgespräch ein Statement ab.
Koalitionsgespräche
Partei-Chefs empfehlen Rot-Rot-Grün
Verschleierte Frauen auf einer Kundgebung des radikalen Salafistenpredigers Pierre Vogel. (Themenbild/Archiv)
Früher im Jungbauern-Kalender, heute radikale Konvertitin
Der zähe Kampf gegen die salafistischen Seelenfänger
Klaus Lederer (r-l), Spitzenkandidat der Partei Die Linke, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und der Grünen-Landesvorsitzende Daniel Wesener. Foto: Jörg Carstensen
Sondierungsgespräche
Müller will rot-rot-grüne Koalitionsgespräche
Ex-Agent Werner Mauss steht zum Prozessauftakt im Verhandlungssaal des Landgerichts in Bochum (Nordrhein-Westfalen).
Werner Mauss vor Gericht
Auch ein Top-Agent sollte besser Steuern zahlen
Nach Angriff auf  Rebellenviertel Salaheddin in Aleppo
Baschar al-Assad lässt weiter bomben
Um Aleppo tobt eine unbarmherzige Schlacht
Heiko Maas: Das Löschen strafbarer Inhalte geschieht noch immer «viel zu wenig und viel zu langsam». Foto: Bernd von Jutrczenka
Facebook räumt Mängel ein
Maas zu Hass im Netz: Lage ist besser, aber noch nicht gut
Alexej Gawrilko, ein Separatistenkämpfer aus Donezk.
Bizarre Konferenz
Moskau lädt zum Weltgipfel der Anti-Globalisten
Ex-Agent Werner Mauss (l) steht zum Prozessauftakt im Verhandlungssaal des Bochumer Landgerichts. Foto: Ina Fassbender
Steuerstrafverfahren
Ex-Agent Werner Mauss schweigt vor Gericht
Besonders verbreitet ist die Arbeit auf Abruf in der Gastronomie. Foto: Axel Heimken/Symbolbild
Vor allem Geringqualifizierte
Millionen arbeiten auf Abruf
DW-Intendant Limbourg: «Wir fordern die türkische Seite nun auf dem Rechtsweg zur unverzüglichen Herausgabe unseres Videomaterials auf.» Foto: Oliver Berg
Streit um Friedmann-Interview
Deutsche Welle klagt in der Türkei
Die Kosten für die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen steigen.
Steuerzuschüsse gefordert
AOK droht mit höheren Beiträgen wegen Flüchtlingen
Optisch und politisch verändert: Martin Delius (Die Linke).
Was wurde aus den Piraten?
Von steilen Karrieren und ganz tiefen Abstürzen
Eine Studie soll klären, welches Umgangsrecht für Kinder das beste ist. Eine Änderung am Procedere sorgt nun für Protest.
Familienministerium
An Schwesigs Trennungskinder-Studie werden Zweifel laut
Michel Friedman hatte das Interview mit dem türkischen Minister geführt. Die Themen seien vorab besprochen gewesen, hieß es seitens des Senders.
Beschlagnahmtes Video
Deutsche Welle verklagt türkische Regierung
Flüchtlinge an der Küste der griechischen Insel Lesbos.
ProAsyl kritisiert Flüchtlingspolitik
"Das Fundament unserer Gesellschaft droht zu zerbröseln"
Wackelfiguren mit Köpfen des republikanischen Kandidaten Trump und der demokratischen Kandidatin Clinton in einem Souvenirshop in Washington. Foto: Kay Nietfeld/Archiv
US-Präsidentschaftskandidaten
Spannung vor TV-Duell Clinton gegen Trump
Asylbewerber warten im «Ankunftszentrum für Flüchtlinge» im hessischen Gießen. Foto: Boris Roessler
Schwankende Quoten
Pro Asyl sieht politische Motive hinter Asyl-Anerkennung
Aleppo war in den vergangenen Tagen laut UN den schlimmsten Angriffen des Syrien-Konflikts ausgesetzt.
UN schildern Lage in Aleppo
"Wir hörten die Worte 'nie da gewesen'"
Hat sich mit den US-Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump getroffen: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv
Israelischer Ministerpräsident
Netanjahu trifft Clinton und Trump in New York