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Sonntagsfrage Auf einmal verliert die AfD Wählerstimmen

Über Wochen lag die AfD in der Forsa-Umfrage stabil bei zehn Prozent. Nun verliert die Partei von Frauke Petry erstmals wieder an Zustimmung – und wird im Parteien-Ranking glattweg durchgereicht.

Die Alternative für Deutschland kann nicht mehr von den Streitereien innerhalb der großen Koalition in der gemeinsamen Asylpolitik profitieren. Obwohl CDU/CSU und SPD im aktuellen stern-RTL-Wahltrend im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt verlieren, rutschen auch die Rechtskonservativen einen Punkt auf 9 Prozent ab. Die Unionsparteien kommen auf 35 Prozent, die Sozialdemokraten auf 23 Prozent.

Grüne, Linke und FDP dagegen können sich um jeweils einen Punkt verbessern: die Grünen auf 11 Prozent, die Linke auf 10 Prozent und die FDP auf 6 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 6 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 35 Prozent.

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"Vom Sympathierückgang für die Parteien der großen Koalition profitiert nicht die AfD", sagt Forsa-Chef Manfred Güllner, "weil sie bereits alle, die für rechtsradikales Gedankengut anfällig sind, aufgesaugt hat."

In den vergangenen vier Wochen-Umfragen des Instituts blieb die AfD trotz wachsender Kritik stabil bei zehn Prozent. EU-Kommissar nannte Parteichefin Frauke Petry zuletzt sogar eine "Schande für die deutsche Politik".

Bei der Kanzlerpräferenz macht Angela Merkel einen weiteren Punkt gut und liegt mit 45 Prozent aktuell 31 Prozentpunkte vor Sigmar Gabriel. Den SPD-Chef wünschen sich nur noch 14 Prozent aller Befragten als Kanzler, zwei Punkte weniger als in der Vorwoche.

70 Prozent glauben, dass auf das Volk keine Rücksicht genommen wird

Das Meinungsforschungsinstitut wollte von den Befragten zusätzlich wissen, wie es um die Zufriedenheit der Deutschen mit der hiesigen Demokratie steht. Dass hierzulande wirklich das Volk etwas zu sagen hat, glauben derzeit 29 Prozent der Befragten. Eine Mehrheit von 69 Prozent ist allerdings der Auffassung, dass auf die Interessen des Volkes kaum noch Rücksicht genommen wird.

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60 Prozent der Bundesbürger meinen, dass sie die Politik mit ihren Wahlentscheidungen zumindest etwas mitbestimmen können. 38 Prozent dagegen glauben, mit ihrer Wahlentscheidung kaum etwas ausrichten zu können.

Das Forsa-Institut befragte im Auftrag des "Stern"-Magazins und "RTL" 2501 Bundesbürger. Die Fehlertoleranz liegt nach Forsa-Angaben bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

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