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Flüchtlingspolitik Für Frauke Petry ist die Kirche "verlogen"

Frauke Petry schaltet nach der Kritik der katholischen Kirche an der AfD auf Gegenangriff. Die AfD-Chefin, der "Hasssprache" vorgeworfen wird, findet die Kirche sorge sich zu wenig um Christen.

Scharfe Kritik an den katholischen deutschen Bischöfen wegen ihrer Haltung in der Flüchtlingsfrage hat die Vorsitzende der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD), Frauke Petry, geübt. "Ich halte die Position der Kirche in der Flüchtlingspolitik für verlogen", sagte Petry der "Stuttgarter Zeitung".

Zuvor hatte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, der AfD vorgeworfen, eine "radikale Hasssprache" zu sprechen und Gräben in der Gesellschaft aufzureißen. Petry wies dies zurück. Sie sagte der Zeitung, es sei kein guter Stil, dass die Kirche die AfD als menschenverachtend bezeichne und das Gespräch mit ihrer Partei verweigere. 

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Sie forderte die Bischöfe auf, sich mit den Folgen der Flüchtlingsbewegung auseinanderzusetzen, und hielt ihnen vor, sich zu wenig um Hilferufe ihrer christlichen Mitbrüder im Mittleren Osten zu kümmern.

Angesichts der Christenverfolgungen in vielen Ländern müssten die Kirchen stärker einschreiten, betonte Petry. Wörtlich sagte sie: "Inzwischen erheben einige Amtsträger der deutschen Kirchen ihre Stimme offenbar mehr für Muslime als für eigene Glaubensbrüder."

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