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Peinlicher Sex-Post von Bürgermeister "Hab mich mal schlau machen wollen"

Auf Facebook geht es hoch her. Das Thema: die AfD. Quickborns Bürgermeister Thomas Köppl schaltet sich ein. Er postet einen Screenshot. Dabei übersieht er ein peinliches Detail.

Der Quickborner Bürgermeister Thomas Köppl ist in eine für ihn wenig erquickliche Situation geraten – weil er bei dem Versand einer politischen Botschaft übersehen hatte, dass der dafür von ihm genutzte Screenshot auch die Tabs von im Hintergrund geöffneten Porno-Seiten zeigte. Unter anderem stand dort "German Slut Punished" und "BDSM Porn Videos".

Eigentlich wollte der 50 Jahre alte Christdemokrat mit seinem Eintrag auf der Facebook-Seite "Quickborn - meine Stadt" einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge die Alternative für Deutschland (AfD) kritisieren und mit einem Auszug aus dem Grundgesetz dokumentieren, dass die Partei aus seiner Sicht nicht mehr auf dem "Fundament unseres Grundgesetzes" stehe. Dabei übersah der zweifache Vater offenbar, dass zuvor wenigstens fünf ganz andere Seiten aus dem Hardcore-Pornobereich auf seinem iPad geöffnet waren.

Die ganze Aktion geschah offenbar aus seinem Urlaub in Italien heraus, auch das iPad war in einem italienischen Netz eingeloggt. Laut "Bild" löschte Köppl seinen Post schnell wieder und schrieb: "Also gleich nochmal, man soll nicht alles posten, was man so bekommt." Nun schob der Christdemokrat via Facebook eine weitere Erklärung nach.

"Für die Filme war das Netz zu langsam"

Er habe demnach bei einer Fahrt im Skilift von anderen Männern die Abkürzung BDSM (steht laut Wikipedia für "Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochismund", also für eine Reihe von Sexualpraktiken) sowie den Namen einer Pornoseite ("Xhamster") gehört. Er habe gemerkt, dass er dort nicht "up to Date" gewesen sei. "Auf meinem Zimmer angekommen, hab ich mich mal schlau machen wollen", schrieb Köppl. Tatsächlich sei es ihm aber nicht gelungen, sich auf den Seiten Videos anzusehen, weil die WLAN-Verbindung dazu zu schlecht gewesen sei ("Für die Filme war das Netz zu langsam").

Aber bei Wikipedia habe er sich informieren können, und so kam er laut seinem Eintrag zu folgendem Schluss: "Ich bin jetzt informiert: Wer es mag, kann bestimmt viel Spaß mit BDSM haben – ich finde es eher verstörend. Also nicht meins. Hab mit Gewalt generell ein Problem." Falls er erneut Informationsbedarf habe, werde er wieder entsprechende Seiten öffnen, das sei ihm auch nicht peinlich.

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