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Wegen "satanischer" Musik Metal-Rockern droht im Iran Hinrichtung

Mit den Religionswächtern im streng muslimischen Iran ist nicht zu spaßen: Heavy Metal sehen sie als glaubensverletzende Straftat. Schlimmstenfalls erwartet jetzt zwei Musiker das Todesurteil.

Heavy Metal ist laut, provokativ und hat zu etablierten Religionsgemeinschaften selten ein unkritisches Verhältnis. Der letzte Punkt könnte einer jungen Band im Iran jetzt zum Verhängnis werden: Zwei Musiker sind dort verhaftet worden, weil sie angeblich "satanische" Musik produziert hätten.

Nikan Siyanor Khosravi und Khosravi Arash Ilkhani sitzen bereits seit Mitte November hinter Gittern, dem Duo der Gruppe Confess droht im schlimmsten Fall die Todesstrafe. Mit ihrem letzten Album gerieten sie ins Visier der Religionswächter. Songs wie "Teh-Hell-Ran" und "I'm Your God Now" halten strenge Gläubige für Blasphemie.

Auch interessant: Was Todeskandidaten vor ihrer Hinrichtung sagen

Menschenrechtler befürchten, dass ihnen jetzt mindestens eine mehrjährige Gefängnisstrafe droht. Schon andere Musiker sind für die "Verletzung des Glaubens" verurteilt worden. Sollte ihnen auch eine "Verletzung des Propheten" angelastet werden, könnte dies sogar ein Todesurteil nach sich ziehen.

Ein Minenfeld für moderne Musiker

Musiker, die westliche Stilrichtungen einschlagen, bewegten sich auf einem Minenfeld, zitiert die "Daily Mail" eine Mitarbeiterin von Human Rights Watch. Viele Künstler werden zensiert, sodass einige den Weg in den Untergrund wählten. Die Gefahr, auch nicht niedergeschriebene Regeln der Behörden zu verletzen, ist groß.

In den sozialen Medien finden sich bereits zahlreiche Unterstützer der Band Confess. Mit dem Hashtag #freeconfess drücken viele Menschen auf Facebook und Twitter ihre Solidarität aus. Doch trotz des enormen Drucks auch von internationalen Menschenrechtsgruppen sterben Hunderte Verurteilte jährlich im Iran bei öffentlichen Exekutionen.

Aktuell bereiten sich die beiden Bandmitglieder mit ihren Anwälten auf ihren Prozess vor. Noch ist unklar, wann die Verhandlungen beginnen.

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