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Vorwahlen in den USA Trump siegt in South Carolina - Clinton in Nevada

In der dritten Runde der US-Vorwahlen konnten sich Hillary Clinton und Donald Trump durchsetzen. Nun richten sich alle Augen auf den "Super-Tuesday" in einer Woche.

Hillary Clinton hat bei der Vorwahl zur US-Präsidentschaftskandidatur der Demokraten im Bundesstaat Nevada einen weiteren Sieg errungen. Die frühere Außenministerin setzte sich knapp gegen ihren letzten verbliebenen innerparteilichen Kontrahenten, Senator Bernie Sanders aus Vermont durch. Clinton kam auf rund 52 Prozent der Stimmen, für Sanders votierten 48 Prozent in dem Caucus-Verfahren in Nevada. Der 74-Jährige gratulierte der Siegerin per Telefon.

Nevada ist nach Iowa der zweite von bisher drei Vorwahl-Staaten, die Clinton für sich entscheiden konnte, Sanders gewann in New Hampshire. Am kommenden Dienstag steht mit der Vorwahl in South Carolina bereits der nächste Test für die Demokraten an. In dem Südstaat führt Clinton in den Umfragen deutlich, vor allem bei dem hohen Anteil an afro-amerikanischen Wählern.

Trump siegt in South Carolina

Die Vorwahl der Republikaner fand im US-Bundesstaat South Carolina statt. Dort konnte sich der Milliardär und Präsidentschaftsbewerber Donald Trump klar durchsetzen. Um Platz zwei gab es nach den ersten ausgezählten Stimmen ein sehr enges Rennen zwischen den Senatoren aus Florida und Texas, Marco Rubio und Ted Cruz. Die anderen drei Bewerber schienen abgeschlagen.

Die US-Vorwahlen im Liveticker

Trumps Anhänger brachen nach der Bekanntgabe des Sieges in Jubel aus. Bei einer Wahlparty in der Stadt Spartanburg riefen sie: "USA! USA!" Hunderte Unterstützer warteten in dem Ballsaal eines Luxushotels auf die Siegesrede des 69-Jährigen. Er hatte vor rund zwei Wochen bereits die Primaries in New Hampshire für sich entschieden. Cruz hatte zuvor den Auftakt in Iowa gewonnen. Es gilt die ungeschriebene Regel, dass South Carolina gewinnen muss, wer republikanischer Präsidentschaftskandidat werden will.

Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat die Vorwahl in South Carolina gewonnen. (Foto: AP)

"Der Kampf geht weiter"

Clinton bedankte sich nach ihrem Sieg bei Wählern und bei ihrem Wahlkampfteam. "Danke Nevada", rief sie in die Menge. "Der Kampf geht weiter, die Zukunft, die wir haben wollen, ist in unserer Reichweite", sagte sie. Sanders kritisierte in seiner Ansprache nach der Wahl erneut das aus seiner Sicht korrupte Wahlkampf- und Parteispendensystem, das er ändern wolle. Er wolle sich nun auf den "Super-Tuesday" am 1. März konzentrieren, wenn in 14 Staaten gewählt wird. "Wir werden einige davon gewinnen", rief er zuversichtlich.

Mehr zum Thema: Sanders' Wahlversprechen sind unbezahlbar

Nevada hatte lange Zeit als sicherer Hafen für Clinton gegolten, ehe Sanders in den Umfragen überraschend stark aufholte. Der Senator aus Vermont konnte vor allem bei jungen Wählern punkten. Nevada war die erste Vorwahl im Westen der USA und die erste mit einem hohen Anteil an der in den USA wichtigen Wählern mit hispanischem Hintergrund.

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