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Linke Szene in Berlin Großeinsatz der Polizei nach Kneipenschlägerei

Nach einer Kneipenschlägerei in Berlin ist die Polizei mit einem Großaufgebot gegen die Verantwortlichen aus der linken Szene vorgegangen. Zahlreiche Polizisten wurden bei dem Einsatz verletzt.

Erneut ist die Polizei mit einem Großaufgebot in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain angerückt. Dem Einsatz von 180 Beamten in der Nacht zum Sonntag war eine Schlägerei vorausgegangen. Ein 28 Jahre alter, polizeibekannter Rechtsextremist sei in einer Kneipe geschlagen und getreten worden, teilte die Polizei mit. Der Mann wurde schwer verletzt.

Die alarmierten Beamten wies er darauf hin, dass sich die Angreifer in der Kneipe aufhielten. Als die Polizisten das linke Szene-Lokal betreten wollten, wurde es von innen verriegelt. Ein Richter erließ daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss. Unter dem Protest von rund 150 Menschen sperrte die Polizei die Rigaer Straße ab.

Anschließend drangen die Beamten gewaltsam in die Kneipe ein, in der sich mehrere Personen zwischenzeitlich verbarrikadiert hatten. Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen Beamten und Lokalbesuchern. Dabei wurden den Angaben zufolge 15 Polizisten verletzt und mehrere Personen festgenommen. Auch entlang den Straßenabsperrungen kam es zu Festnahmen, nachdem Beamte angegriffen, bespuckt und mit unbekannten Flüssigkeiten überschüttet worden waren, wie es weiter hieß.

Müllcontainer in Brand gesetzt

Bei dem zusammengeschlagenen Rechtsextremisten bestand den Angaben zufolge der Verdacht auf einen Schädelbruch. Dennoch habe der Verletzte das Krankenhaus noch in der Nacht auf eigene Faust wieder verlassen.

Zu einem weiteren Vorfall, mutmaßlich im Zusammenhang mit den Polizeieinsatz, kam es wenige Hundert Meter weiter in der Proskauer Straße. Hier setzten Unbekannte einen Müllcontainer in Brand. Die Feuerwehr löschte die Flammen, verletzt wurde niemand.

In der Gegend rund um die Rigaer Straße kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Angehörigen linken Szene. Bei einem Großeinsatz am 13. Januar hatten Beamte ein Gebäude der Hausbesetzer-Szene durchsucht.

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