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Internationale Organisation für Migration 2016 kamen schon 100.000 Flüchtlinge übers Mittelmeer

2015 wurde die Marke im Juli überschritten, in diesem Jahr ist es schon im Februar so weit: Über 100.000 Flüchtlinge erreichten laut der Internationalen Organisation für Migration 2016 Europa.

In diesem Jahr sind bereits mehr als 100.000 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa gelangt. Das teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) in Genf mit. Der weitaus größte Teil von ihnen erreichte demnach Griechenland. 97.000 Männer, Frauen und Kinder betraten dort europäischen Boden. Über Italien kamen nur 7500.

Mehr als 410 Flüchtlinge sind in diesem Jahr bereits auf ihrer Reise ums Leben gekommen. Allein auf der Überfahrt von der Türkei zu den griechischen Inseln starben 321 Menschen. Laut griechischen Behörden kommt knapp die Hälfte aller Flüchtlinge aus Syrien (48 Prozent), gefolgt von Afghanistan (25 Prozent) und dem Irak (17 Prozent). Im Februar haben nach IOM-Angaben mehr als 26.000 Flüchtlinge und Migranten die griechische Grenze zu Mazedonien überquert. 

Die Marke von 100.000 eintreffenden Flüchtlingen wurde nach den Statistiken der IOM im vergangenen Jahr im Monat Juli übersprungen.

Weniger Flüchtlinge erreichen Deutschland

Die Zahl der in Deutschland eintreffenden Flüchtlinge nimmt indes ab. Seit einer Woche kommen pro Tag weniger als 900 Migranten über die Grenze, wie aus Zahlen der Bundespolizei hervorgeht. Nach Angaben einer Sprecherin kamen am Montag bundesweit 724 Menschen an, davon 695 in Bayern. Eine Woche zuvor waren es bundesweit noch 2196 Menschen gewesen, einen Tag später dann noch 883. 

Eine Sprecherin der Bundespolizei sagte, es gebe keine gesicherte Erkenntnis, worauf der Einbruch zurückzuführen sei. Als Gründe kämen das Winterwetter in der Ägäis sowie ein Stau von Flüchtlingen im Balkan infrage. Dort machen immer mehr Länder ihre Grenzen dicht.

Die Zahlen der Bundespolizei beruhen auf Kontrollen in Grenznähe. Im Januar kamen demnach fast 65.000 Flüchtlinge ins Land. Die sogenannte Easy-Datenbank, die auf Registrierungen durch die Länder in den Erstaufnahmezentren beruht, erfasste sogar rund 91.700 Flüchtlinge im Januar. Dass diese Zahl höher liegt als die der Bundespolizei, geht vor allem auf Nachregistrierungen aus dem vergangenen Jahr zurück.

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