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Geheimoperation im Irak Kurden befreien 16-jährige Schwedin

Kurdische Kämpfer haben offenbar eine jugendliche Schwedin aus den Händen des IS befreit. Die junge Frau soll von einem Mitglied der Terrormiliz in den Irak gelockt worden sein.

Kurdische Einheiten haben nach eigenen Angaben eine 16-jährige Schwedin im Nordirak in Sicherheit gebracht. Wie örtliche Behörden mitteilten, erfolgte der Einsatz bereits vor gut einer Woche nahe Mossul, wo die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) besonders stark vertreten ist.

Ein IS-Mitglied in Schweden habe die junge Frau "getäuscht" und dazu veranlasst, zunächst nach Syrien und von dort aus nach Mossul zu reisen. Schweden habe die kurdischen Behörden daraufhin um Hilfe gebeten.

Ein ranghoher Vertreter der kurdischen Sicherheitskräfte sagte, die "geheime Operation" habe in Wirklichkeit mitten im Zentrum von Mossul und nicht in der Umgebung stattgefunden. Die schwedischen Behörden seien in ständigem Kontakt zu der Jugendlichen gewesen. Sie hätten die Operation in Zusammenarbeit mit den regionalen Behörden im Irak organisiert.

Die schwedische Boulevardzeitung "Aftonbladet" berichtete am Dienstag unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen, es habe schon im November einen Befreiungsversuch gegeben. Dieser sei aber aber gescheitert. Der Freund des Mädchens soll inzwischen bei einem Luftangriff ums Leben gekommen sein.

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