Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Donald Trump in Nevada "Und ich gewinne, gewinne, gewinne"

Donald Trump hat laut ersten Prognosen die Vorwahl der Republikaner für die US-Präsidentschaftskandidatur in Nevada deutlich gewonnen - und sich sogleich als Sieger gefeiert.

Aus den Vorwahlen der Republikaner im US-Bundesstaat Nevada ist der Milliardär Donald Trump ersten Ergebnissen zufolge als Sieger hervorgegangen. Das wäre der dritte von bisher vier Vorwahl-Staaten, die Trump für sich entscheiden konnte – bloß in Iowa konnte Cruz triumphieren. Nach Angaben des Fernsehsenders CNN kommt Trump in Nevada auf rund 45 Prozent der Stimmen, seine Konkurrenten Marco Rubio und Ted Cruz erreichen demnach 24 bzw. 20,5 Prozent.

Unmittelbar nach dem Ende der Vorwahl hat sich Trump als Sieger gefeiert. "Vor ein paar Monaten hat niemand erwartet, dass ich hier gewinnen werde", sagte der 69-Jährige in Las Vegas. "Und ich gewinne, gewinne, gewinne. Und bald wird auch das Land wieder gewinnen, gewinnen, gewinnen." Über seine Wählergruppen sagte er: "Wir haben bei den Evangelikalen gewonnen. Wir haben bei den Jungen gewonnen, wir haben bei den Alten gewonnen. Wir haben bei den gut Gebildeten gewonnen, wir haben bei den schlecht Gebildeten gewonnen. Ich liebe die schlecht Gebildeten."

Der frühere Neurochirurg Ben Carson und Ohios Gouverneur John Kasich sind dagegen abgeschlagen. Kasich hatte in Nevada zuletzt schon gar keinen Wahlkampf mehr betrieben. Beobachter erwarten nun, dass beide in Kürze ihren Rückzug bekannt geben.
Damit würde sich der Kampf um die offizielle Kandidatur auf Donald Trump, Ted Cruz und Marco Rubio konzentrieren. Trump hatte zuvor bereits die Vorwahlen in New Hampshire und South Carolina gewonnen.

Überall in dem westlichen Bundesstaat hatten republikanische Parteianhänger Wahlversammlungen abgehalten, sogenannte Caucuses. Dabei kommen die Wähler zusammen, diskutieren und stimmen dann ab. Die Ergebnisse sind meist schwerer vorherzusagen als bei reinen Urnengängen (Primaries), da viel davon abhängt, ob die Bewerber ihre Anhänger zur Teilnahme an der Versammlung mobilisieren können.

Berichte über Probleme beim Wahlgang

Während der Versammlungen hatten Berichte über Probleme für Unruhe gesorgt. Aus dem Caucus-Standort an einer High School in Las Vegas sei gemeldet worden, dass Stimmen doppelt abgegeben worden seien, sagte der Sprecher des Republikanischen Nationalkomitees, dem Dachverband der Partei. Zudem habe es dort lange Schlangen und nicht genügend Stimmzettel gegeben. Einige Leute seien daher abgewiesen und zu einer anderen Wahlversammlung geschickt worden.

Trump hatte zudem davon gesprochen, dass er Manipulationen befürchte. Seine Anhänger rief er daher auf, bei den Wahlversammlungen ein Auge auf "unehrliche Sachen" zu haben. "Wenn euch bei den Wahlzetteln irgendetwas faul vorkommt, meldet das der Polizei", sagte der Multimilliardär. Eine Niederlage in Nevada könne ihm nur durch irgendeine Art von Betrug widerfahren.

Kandidatenfeld dünnt allmählich aus

Das Bewerberfeld der Republikaner ist in den vergangenen Wochen schon deutlich geschrumpft. Erst am Wochenende hatte sich der frühere Gouverneur von Florida, Jeb Bush, nach seinem schwachen Abschneiden in South Carolina zurückgezogen. Seither gilt Marco Rubio als der einzige aussichtsreiche Mann der Mitte, der aus Sicht vieler führender Republikaner eine offizielle Kandidatur von Trump verhindern könnte.

Bei den Demokraten gilt Ex-Außenministerin Hillary Clinton als Favoritin, ihr Rivale Bernie Sanders setzt sie aber von links unter Druck. Die nächste Demokraten-Vorwahl findet am Samstag in South Carolina statt.

Die Präsidentschaftsbewerber beider Parteien hoffen, ihre Position vor dem sogenannten Super Tuesday am 1. März zu stärken, wenn in einem Dutzend Bundesstaaten Vorwahlen stattfinden. Die Abstimmungen in allen 50 US-Staaten ziehen sich bis in den Frühsommer hin, ihre Kandidaten küren Republikaner und Demokraten offiziell bei den Nominierungsparteitagen im Juli. Die USA wählen dann am 8. November ein neues Staatsoberhaupt. Der Demokrat Barack Obama darf nach zwei Amtszeiten nicht erneut antreten.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Für diese Seite sind keine Kommentare vorgesehen.
 
Bundeskanzlerin Merkel und der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier, bei der Veranstaltung in Schwerin.
Bundeskanzlerin Angela Merkel
AfD-Wähler zurückgewinnen
Einheiten der irakischen Perschmerga auf dem Vormarsch in Richtung der IS-Hochburg Mossul.
Schlacht um Mossul
Die Landkarte des Nordirak wird neu gezeichnet
London veröffentlichte ein Foto von der Bombardierung
Luftangriffe
Anti-IS-Koalition greift Trainingslager der Dschihadisten in Mossul an
Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) will die Beziehungen zu Russland verbessern.
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier
"Wir können uns Russland nicht einfach wegwünschen"
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. Die Bundesregierung will sich von Ankara nicht unter Druck setzen lassen.
Incirlik-Streit
Steinmeier weist türkische Bedingung zurück
Gegenspieler: Horst Seehofer und Angela Merkel. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv
Machtkampf in der Union
Merkels Kanzlerkandidatur von Seehofers Gnaden?
«Ich bin für eine weitere Legislaturperiode, weil Angela Merkel die Richtige ist», sagt hessische Ministerpräsident und CDU-Vize Volker Bouffier. Foto: Alexander Heinl/Archiv
Unterstützung aus den eigenen Reihen
Führende CDU-Politiker für Merkel als Kanzlerkandidatin
Die 28-jährige Fang Hui nach einer Organtransplantation. Sie hat die Leber ihrer Schwester eingepflanzt bekommen. Vergleichsweise wenig Chinesen spenden Organe.
Schlimmer Verdacht in China
Werden Todeskandidaten wieder als Organspender missbraucht?
Afghanistan hat die zweithöchste Kindersterblichkeitsrate der Welt. Von 1000 Kinder sterben 55 vor ihrem fünften Geburtstag.
Kindersterblichkeit in Afghanistan
Eine Million Kinder unterernährt
Vor sechs Monaten hatte eine Jugendliche einen Polizisten bei einer Kontrolle am Hauptbahnhof in Hannover mit einem Messer angegriffen und ihn lebensgefährlich verletzt. Foto: Holger Hollemann/Archiv
Angriff auf Polizisten
IS-Sympathisantin angeklagt
Kanzlerin Merkel empfängt und der turkmenische Präsident Gurbanguly Berdimuhamedow. Human Rights Watch fordert, dass Merkel Berdimuhamedow bei ihrem Gespräch wegen Menschenrechtsverstößen ermahnt.
Human Rights Watch fordert Merkel auf
Turkmenistan will Haftbedingungen überprüfen lassen
Gabriel hatte der Union vorgehalten, wesentliche Fortschritte in der Flüchtlingspolitik zu blockieren.
SPD-Chef Sigmar Gabriel
CDU und CSU attackieren scharf
Traum von Rot-Rot-Grün? Gregor Gysi glaubt zumindest an eine "Verständigung mit Steinmeier".
Gregor Gysi im Interview
"Der Westen hat im Umgang mit Russland schwere Fehler begangen"
Panzer der syrischen Armee fährt durch einen zerstörten Stadtteil von Homs. (Archiv)
Der Westen ist in Syrien ein Hampelmann
Türkei, Russland und Iran betreiben eiskalte Machtpolitik
Wahlplakate mit Berlins Regierendem Bürgermeister und SPD-Spitzendandidaten der SPD, Müller (2.v.r, SPD) und dem Innensenator und CDU-Spitzenkandidaten, Frank Henkel (l), stehen am in Berlin.
Wahlumfrage für Berlin
Große Hauptstadt-Koalition steht vor Desaster
Milionen Kinder in Deutschland leben in einem Haushalt, der sich keinen Urlaub leisten kann. Foto: Arne Dedert/Archiv
Zu arm für den Urlaub
Millionen Kinder und Jugendliche sind betroffen
Türkische Panzer rücken in Syrien vor.
Türkei nimmt Kurden ins Visier
Syrische Kurdenmilizen rüsteten Manbidsch auf
Bundeskanzlerin Merkel steht am 28. August in Berlin während des Tages der offenen Tür der Bundesregierung inmitten von Bürgern im Bundeskanzleramt. Foto: Rainer Jensen
Kanzlerkandidatur 2017
Die CDU und ihre Sorge vor einer Merkel als "lahme Ente"
Im bekenntnisorientierten Religionsunterricht geht es nicht nur um den Islam.
Religionspädagogik
Woran es Islamunterricht in Deutschland mangelt
SPD-Wahlplakat in Berlin: Sind Toleranz und Weltoffenheit tatsächlich in Gefahr?
Wahlkampf in Berlin
"Ich habe nichts gegen Schwule, aber..."