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Pressebericht sorgt für Ärger Sind französische Elitetruppen in Libyen?

Eine Tageszeitung hat über angebliche Geheimoperationen französischer Elitesoldaten in Libyen berichtet. Bei der Regierung sorgt der Artikel für massive Verärgerung. 

Mit einem Bericht über heimliche Einsätze französischer Spezialeinheiten und Geheimagenten in Libyen hat die Tageszeitung "Le Monde" Ermittlungen wegen Geheimnisverrats ausgelöst. Die angesehene Abendzeitung berichtete am Mittwoch, Spezialeinheiten und Agenten des Auslandsgeheimdienstes DGSE würden in dem nordafrikanischen Krisenstaat verdeckt gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) vorgehen. So sei ein US-Luftangriff gegen IS-Anführer Abu Nabil im November "von Paris initiiert" worden.

Aus dem Umfeld des französischen Verteidigungsministers Jean-Yves Le Drian verlautete daraufhin, bei Ermittlungen solle geprüft werden, ob in dem Artikel vom Militärgeheimnis geschützte Informationen enthüllt worden seien. "Wenn es verdeckte Operationen gibt, dann ist das Ziel nicht, dass sie aufgedeckt werden, und zwar zum Schutz der Männer und der Operationen", hieß es. Die Angaben des "Le Monde"-Artikels selbst wollte das Umfeld des Ministers nicht kommentieren.

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Das Vorrücken der IS-Dschihadisten in Libyen bereitet dem Westen schon seit geraumer Zeit Kopfzerbrechen. Ohne ein Hilfsgesuch einer neuen libyschen Einheitsregierung wollen die westlichen Staaten aber nicht offen militärisch gegen den IS in dem Land vorgehen. In Blogs gab es aber immer wieder Berichte über die Präsenz westlicher Spezialeinheiten in Libyen.

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