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Wahlen im Iran Ein Stimmungstest nach dem Atomabkommen

Die Wahlen gelten als wichtiger Stimmungstest für Präsident Hassan Ruhani: Die Iraner wählen ein neues Parlament und den Expertenrat. Die meisten Kandidaten der Reformer durften nicht antreten.

Im Iran haben die Parlamentswahlen begonnen. Um die 290 Sitze bewerben sich 4844 Kandidaten, darunter rund 500 Frauen. Zugleich findet die Wahl des Expertenrats statt, ein Gremium aus 88 Geistlichen, das nach dem Tod des geistlichen Oberhaupts Ayatollah Ali Chamenei einen Nachfolger wählt. Landesweit sind fast 55 Millionen Wahlberechtigte zur Stimmabgabe aufgerufen. Die Wahllokale schließen um 15.30 Uhr MEZ. Belastbare Ergebnisse werden am Samstag erwartet.

Wenn in einem Wahlkreis in der ersten Runde kein Kandidat eine absolute Mehrheit erringt, gibt es eine Stichwahl. Die Wahlen sind ein wichtiger Stimmungstest für Präsident Hassan Ruhani, der auf eine Mehrheit für die Moderaten hofft. Die meisten Kandidaten der Reformer wurden abgelehnt.

Das Parlament, das seit 2004 von den Konservativen dominiert ist, hatte in den vergangenen Jahren immer wieder Reformen blockiert oder, wie im Fall der Atomverhandlungen, Ruhanis Politik zu hintertreiben versucht.

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