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Selbstmordattentate Dutzende Tote bei IS-Anschlägen in Bagdad

Zwei Bombenanschläge in einem Schiitenviertel in Bagdad haben mindestens 59 Menschen getötet. Die Terrormiliz Islamischer Staat bekannte sich. Nun wird mit einem Gegenschlag gerechnet.

Bei zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Anschlägen sind auf einem Markt in der irakischen Hauptstadt Bagdad mindestens 59 Menschen getötet und fast 100 weitere verletzt worden. Am Sonntag explodierte im schiitischen Bezirk Sadr City eine Bombe, wie die Polizei mitteilte. Wenige Minuten später habe sich ein Selbstmordattentäter in der Menge, die sich am ersten Anschlagsort versammelt hatte, in die Luft gesprengt. Auch Kinder seien unter den Opfern.

In einer zunächst nicht überprüfbaren Online-Botschaft bekannte sich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu der Tat. Darin war von zwei Selbstmordattentätern die Rede. Dem Bericht zufolge war ein Attentäter mit einem Motorrad unterwegs und sprengte sich nahe einer Gruppe von Menschen auf einem Markt in die Luft. Die Opfer hätten vor einem Laden für Mobiltelefone gestanden. Die sunnitischen Dschihadisten vom IS hatten sich bereits regelmäßig zu früheren Anschlägen in Bagdad und anderen Städten bekannt.

Mit einem Angriff auf Mossul wird gerechnet

Die Terrormiliz beherrscht auch nach Rückschlägen in den vergangenen Monaten große Teile im Norden und Westen des Landes. Zuvor hatten Bewohner bereits schon von einem IS-Angriff auf Armeegebäude im Gebiet Abu Ghraib im Westen Bagdads berichtet. Das irakische Militär teilte zugleich mit, es habe eine Attacke des Islamischen Staates abgewehrt und zwei Männer getötet, die sich in die Luft sprengen wollten.  

Iraks Ministerpräsident Haider al-Abadi hatte vor kurzem angekündigt, den IS in diesem Jahr aus dem Irak vertreiben zu wollen. Vor einigen Wochen hatten die Streitkräfte die bereits im Dezember zu weiten Teilen zurückeroberte Provinzhauptstadt Ramadi vollständig für befreit erklärt. Es wird nun mit einem Angriff auf die inoffizielle IS-Hauptstadt Mossul gerechnet.

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