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Jean-Marie Le Pen wirbt für Donald Trump "Wenn ich Amerikaner wäre, würde ich Trump wählen"

Donald Trump erhält Beifall von Jean-Marie Le Pen: Der Gründer des rechtsextremen Front National bittet Gott um Beistand für den US-Milliardär. Aus Mexiko kommen dagegen andere Töne.

Der umstrittene US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat Unterstützung von Frankreichs prominentesten Rechtsextremen bekommen. "Wenn ich Amerikaner wäre, würde ich Trump wählen ... möge Gott ihn schützen", schrieb der Gründer und Ex-Chef des Front National (FN), Jean-Marie Le Pen, am Samstagabend beim Kurznachrichtendienst Twitter.

Jean-Marie Le Pens Tochter, die FN-Chefin Marine Le Pen, hatte gegen ihren Vater wegen Streitigkeiten über dessen offen rassistische und fremdenfeindliche Rhetorik einen Parteiausschluss erwirkt.

Gaskammern als "Detail" der Geschichte

Jean-Marie Le Pen bezeichnete die Gaskammern der NS-Konzentrationslager wiederholt als "Detail" der Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Der 87-Jährige wurde deswegen bereits mehrfach verurteilt.

Jean-Marie Le Pen empfiehlt den Amerikanern, Donald Trump zu wählen. (Foto: dpa)

Auch der republikanische Präsidentschaftsbewerber Trump sorgt immer wieder mit provokanten Äußerungen für Aufsehen. Zum Auftakt seiner Präsidentschaftsbewerbung hatte er mexikanische Einwanderer pauschal als "Vergewaltiger" gebrandmarkt.

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Auch wegen solcher Aussagen verglich der frühere mexikanische Präsident Felipe Calderón am Samstag die Rhetorik Trumps mit der von Adolf Hitler. Er denke, der republikanische Präsidentschaftsbewerber versuche dieselben sozialen Gefühle und Ressentiments auszunutzen wie der Nazi-Diktator, sagte er in Mexiko-Stadt. Trumps Wahlkampf sei rassistisch, so Calderón.

Trump als "falscher Prophet"

Mexikos konservativer Präsident der Jahre 2006 bis 2012 folgt in seiner Kritik seinem Vorgänger im Amt, Vicente Fox. Der hatte Trump in Interviews als verrückt, einen "falschen Propheten" und Peinlichkeit für seine Partei bezeichnet. Trump schoss zurück, Fox sollte beschämt über seine Ausdrucksweise sein.

Hintergrund der wütenden Worte der Ex-Präsidenten sind Trumps Pläne, im Falle eines Wahlsieges eine Mauer entlang der amerikanisch-mexikanischen Grenze bauen zu wollen, für die Mexiko zahlen müsse.

Trumps Forderung nach einem generellen Einreiseverbot für Muslime in die USA wurde im Dezember auch von Politikern der eigenen Partei scharf kritisiert, doch wiederholte der Milliardär sie seitdem immer wieder. Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner liegt Trump klar vorn.

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