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Umfrage Superwahlsonntag wird für SPD zur Zitterpartie

Zwei Wochen vor den Wahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt pendelt sich die SPD auf niedrigem Niveau ein. Für Parteichef Gabriel kein Grund, über Rücktritt zu sprechen.

Vor der Superwahlsonntag mit drei Landtagswahlen am 13. März hat die SPD in Rheinland-Pfalz einer neuen Umfrage zufolge weiter an Zustimmung eingebüßt – allerdings geringfügig. Der Umfrage des Instituts INSA zufolge, die die "Bild"-Zeitung am Montag veröffentlichte, erreichte die Partei mit Spitzenkandidatin Malu Dreyer 32,5 Prozent, einen halben Prozentpunkt weniger als in der Woche zuvor.

Die CDU von Spitzenkandidatin Julia Klöckner blieb stabil bei 35 Prozent. Die Grünen kletterten um einen Punkt auf zehn Prozent, die FDP verlor einen Punkt und kam auf sechs Prozent. Die AfD blieb bei 8,5 Prozent. Die Linke wäre mit vier Prozent (0,5 Punkte mehr) nicht im Landtag.

Damit wären eine große Koalition, eine "Jamaika"-Koalition (CDU, Grüne, FDP) und ein "Ampel"-Bündnis (SPD, FDP, Grüne) möglich.

Anders in Sachsen-Anhalt: Dort gewinnt die SPD einen Prozentpunkt dazu und liegt nun bei 17 Prozent – genau wie die AfD. Wie CDU wiederum kommt auf 29,5 Prozent, was ein Minus von 0,5 ist. Damit ist hier keine Große Koalition mehr möglich.

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Weit abgeschlagen ist die SPD auch in Baden-Württemberg. Hier liegt sie bei 16,5 Prozent. Grüne und CDU liefern sich dagegen ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit 30,5 beziehungsweise 30 Prozent. Damit hätte Rot-Grün eine knappe Mehrheit.

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel schließt derweil seinen Rücktritt nach den drei Landtagswahlen aus. Auch bei einem schlechten SPD-Ergebnis werde er keine Konsequenzen ziehen, sagte Gabriel der "Bild am Sonntag".

"Warum sollte ein Bundesvorsitzender einer Partei nach Landtagswahlen zurücktreten?", sagte er. "Wenn die CDU-Vorsitzende Angela Merkel immer zurückgetreten wäre, wenn die CDU eine Landtagswahl verloren hat, dann wäre sie schon lange nicht mehr Kanzlerin. Man läuft in einer Krise, wie Deutschland sie derzeit erlebt, nicht davon. Ich trage Verantwortung für die SPD und unser Land und werde dieser Verantwortung weiter nachkommen."

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