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Kämpfe in Syrien Opposition sieht Waffenruhe vor dem Aus

Zwei Tage nach Beginn der Waffenruhe in Syrien steht diese bereits vor dem Aus. Die Opposition prangert Luftangriffe an. Frankreich fordert unverzügliche Gespräche.

Frankreich hat eine unverzügliche Sitzung der Taskforce zur Überwachung der Feuerpause in Syrien gefordert. Außenminister Jean-Marc-Ayrault sagte in Genf, es müssten Berichte über Angriffe auf moderate Oppositionskräfte "aus der Luft" diskutiert werden. Er werde das auch in Gesprächen mit dem UN-Syriengesandten Staffan de Mistura und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ansprechen. De Mistura hat ohnehin für Montag eine Sitzung der Kommission angesetzt, die die seit Samstag in dem Bürgerkriegsland geltende Waffenruhe überwachen soll. Ayrault forderte nun, diese sofort zu beginnen.

Nach Einschätzung der gemäßigten Opposition steht die Waffenruhe wegen andauernder Angriffe der Regierungstruppen vor dem Aus. Die Feuerpause sei gescheitert noch ehe sie wirklich begonnen habe, zitierte der Fernsehsender Al-Arabija al-Hadath den Vorsitzenden der von Saudi-Arabien unterstützten Oppositions-Verhandlungsdelegation, Asaad al-Subi. Die Angriffe verstießen gegen das von den USA und Russland ausgehandelte Abkommen über die Waffenruhe. Die Opposition habe keine Alternative als ihr Volk zu schützen, wenn die internationale Gemeinschaft dies nicht könne.

Nach dem Willen der UN sollen die vor einigen Wochen unterbrochenen Friedensverhandlungen in Genf am 7. März fortgesetzt werden. Ausgenommen von der Feuerpause sind die Terrormiliz Islamischer Staat und der Al-Kaida-Ableger Nusra-Front.  

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