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Twitter-Umfrage von Frauke Petry AfD-Chefin schießt Eigentor

In einer Twitter-Umfrage wollte Frauke Petry wissen, ob Deutschland in der Asylkrise seine Grenzen schließen solle. Rund 7000 Nutzer stimmten ab. Das Ergebnis hatte sie sich wohl anders vorstellt.

In einer Twitter-Umfrage der AfD-Bundesvorsitzenden Frauke Petry haben sich die Teilnehmer klar gegen die Schließung der Grenzen in der Flüchtlingskrise ausgesprochen. Knapp 7000 Menschen nahmen an der Befragung teil. Die Umfrage sei als eine Abfrage eines Meinungsbildes zu verstehen, teilte ein AfD-Sprecher mit.

"Asyl bedeutet: Wenn jemand verfolgt wird, nehmen wir ihn auf. Sonst nicht", schrieb Petry im Internetdienst Twitter. Die darauffolgende Frage, ob Deutschland die Grenzen nun abriegeln solle, beantworteten 78 Prozent der Umfrageteilnehmer mit "nein, lasst es wie es ist". Nur 22 Prozent wählten die Antwort "ja, wir schaffen es nicht".

 

Von einer angeregten Diskussion unter Petrys Tweet kann man indes kaum sprechen. Gegner der AfD konnten sich ihrerseits Seitenhiebe auf die AfD-Chefin nicht verkneifen. Nutzer "Oguz" bezeichnete die Umfrage schlicht als "Eigentor" und fuhr damit die meisten Likes ein - "Lief ja super. Ihre Umfrage", bemerkte User "G-Rantelhuber".

Dagegen ließen sich offenkundige Asylgegner nur wenig von dem Ergebnis beeindrucken. "Grenzen schließen bedeutet weniger Kriminalität und es wäre eine Chance für Deutschland", wollte Nutzer "Michael Kunze" wissen. "Grenzen dicht machen", forderte Nutzer "AlexKollet".

Nutzer des Internetdienstes Twitter können eine Umfrage mit bis zu vier Antwortmöglichkeiten tweeten. Diese "Polls" können bis zu sieben Tage offen bleiben. Die Beteiligung an einer Befragung ist anonym.

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