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Attacke auf Polizisten in Hannover Behörden prüfen mögliche Verbindung zum IS

Eine 15-Jährige zückt bei einer Ausweiskontrolle in Hannover ein Messer und rammt es einem Polizisten in den Hals. Nun wird bekannt: Das Mädchen hatte offenbar Kontakte zu Islamisten.

Die Messerattacke einer 15-Jährigen auf einen Polizisten im Hauptbahnhof Hannover hat eventuell einen islamistischen Hintergrund. Dies werde derzeit geprüft, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge. Der Polizist war bei dem Angriff am Freitag schwer verletzt worden.

Mehreren Medienberichten zufolge geht die Polizei davon aus, dass es sich bei der Tat um einen gezielten Angriff mit terroristischem IS-Hintergrund handelt. Dazu sagte Klinge: "Ich bin da sehr viel vorsichtiger." Die Deutsch-Marokkanerin habe sich vor dem Angriff im Ausland aufgehalten.

Sie reiste im November vergangenen Jahres in die Türkei aus. Nach Informationen der "Welt" gehen die Ermittler davon aus, dass das Mädchen weiter nach Syrien reisen wollte. Eventuell mit dem Ziel sich dort einer islamistischen Terrorgruppe anzuschließen. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelte daher bereits wegen des Verdachts des Verstoßes gehen §89a Strafgesetzbuch - "Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat".

Wie die "Welt" aus Sicherheitskreisen erfuhr, sollen Familienangehörige die junge Muslimin schließlich aus der Türkei abgeholt und wieder nach Deutschland gebracht haben.

Polizist schwer verletzt

Der 34 Jahre alte Bundespolizist wurde bei dem Angriff schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Die Schülerin hatte dem Beamten bei einer Personenkontrolle unvermittelt ein Küchenmesser in den Hals gestoßen. Ein Kollege des Verletzten konnte die 15-Jährige überwältigen und entwaffnen. 

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die 15-Jährige wegen versuchten Mordes. Sie war zuvor bereits mehrfach aktenkundig geworden, unter anderem wegen Diebstahls und Körperverletzung.

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