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Politik US-Republikaner suchen verzweifelt nach Mittel gegen Trump

Trump ist zum Phänomen geworden. Die US-Republikaner wollten es lange nicht wahrhaben. Mitten in der Hochphase der Vorwahl-Saison entfachen sie nun einen Sturm gegen ihren Präsidentschaftsbewerber.

Die US-Republikaner suchen nach dem "Super Tuesday" verzweifelt nach Wegen, Donald Trump als Präsidentenkandidaten ihrer Partei zu verhindern.

Der 69-jährige Seiteneinsteiger hat zehn der bisher 15 US-Vorwahlen gewonnen. Große Teile des Parteiführung lehnen den schrillen New Yorker ab. Trump liegt jedoch in vielen Umfragen vorn.

Sollte Trump am 15. März auch die großen Bundesstaat Florida und Ohio gewinnen, wäre seine Kandidatur kaum noch zu verhindern. In Florida, wo dem Wahlsieger laut Statuten alle Delegiertenstimmen gehören, liegt Trump in Umfragen weit vorn. An diesem Samstag geht die Kandidatenkür bei den Republikanern zunächst in den Bundesstaaten Kansas, Kentucky, Louisiana und Maine weiter.

Am Donnerstag rief der Republikaner-Kandidat des Jahres 2012, Mitt Romney, dazu auf, keinesfalls Trump für die Kandidatur zu nominieren. Der Immobilien-Milliardär aus New York sei "ein Trugbild", sagte Romney laut einer in Auszügen vorab veröffentlichten Rede an der Universität von Utah.

"Seine Versprechen sind so wertlos wie ein Abschluss an der Trump University", sagte Romney mit Blick auf die Vorwürfe, Trump habe an seiner "Universität" bis zu 5000 Studenten betrogen. "Seine Innenpolitik würde in die Rezession führen. Und seine Außenpolitik würde Amerika und die Welt unsicherer machen", sagte Romney und fügte hinzu: "Er hat weder die Veranlagung noch das Urteilsvermögen, um Präsident sein zu können."

Zuvor hatten sich weitere prominente Republikaner dafür ausgesprochen, große Anstrengungen zu unternehmen, um einen Kandidaten Trump zu verhindern. Der Ruf nach einer "brokered convention", also nach einer Art Kampfabstimmung mit mehreren Wahlgängen auf dem Parteitag in Cleveland, wird lauter. Bisher haben alle anderen Kandidaten gemeinsam deutlich mehr Delegierte gewonnen, als Trump.

Einige Experten sind allerdings der Ansicht, es könnte dafür bereits zu spät sein. Eine "brokered convention" würde zu einem Aufruhr unter den vielen Trump-Anhängern führen. Medienmogul Rupert Murdoch schrieb am Donnerstag auf Twitter. "Wenn er unvermeidbar ist, dann müsste die Parteiführung verrückt sein, wenn sie sich nicht hinter ihm schart."

Problem für die Parteispitze ist auch, dass mit Ted Cruz und Marco Rubio noch zwei Kandidaten im Rennen sind, die sich ernsthafte Hoffnungen auf die Kandidatur und sich damit gegenseitig Stimmen streitig machen. Auch John Kasich, der Gouverneur in dem großen Staat Ohio ist und dort gewinnen könnte, splittet die Stimmanteile weiter.

Trump hält die Argumente gegen seine Kandidatur für nicht stichhaltig. "Ich habe Millionen Menschen in die Republikanische Partei gebracht, während die Demokraten runter gehen. Will das Partei-Establishment diese Bewegung abwürgen", fragte er auf Twitter. Romney sei ein "gescheiterter Kandidat".

Trump auf Twitter

Murdoch auf Twitter

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