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PKK-Hochburg Nusaybin in der Türkei Autobombe reißt zwei Polizisten in den Tod

In der Türkei ist erneut eine Autobombe vor einer Polizeiwache detoniert. Diesmal gab es Tote und Verletzte in Nusaybin. Die Bewohner der Stadt fürchten nun, dass das türkische Militär eingreift.

Bei einem Anschlag mit einer Autobombe sind im Südosten der Türkei mindestens zwei Polizisten getötet und vier weitere Menschen verletzt worden. Ziel des Anschlags in der Stadt Nusaybin an der Grenze zu Syrien seien eine Wache der Verkehrspolizei sowie Unterkünfte für die Beamten gewesen, berichtete die staatliche Nachtrichtenagentur Anadolu. Der Zustand der vier Verletzten sei ernst.

Die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK werde für den Anschlag verantwortlich gemacht. Die Detonation habe einen tiefen Krater in die Straße gerissen. 

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Nusaybin ist eine Hochburg der von Ankara verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK. Im vergangenen Jahr war die Armee in der mehrheitlich kurdischen Stadt mit ihren mehr als 100.000 Einwohnern gegen Anhänger der PKK vorgegangen, die sich dort verschanzt hatten. Eine rund um die Uhr geltende Ausgangssperre wurde am 24. Dezember aufgehoben.

PKK-Kämpfer haben allerdings weiterhin Teile der Stadt unter ihrer Kontrolle. Bewohner befürchten den baldigen Beginn einer erneuten massiven Militäroperation in Nusaybin.

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