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Berlin-Friedrichshain Polizei rückt erneut zu Einsatz in Rigaer Straße aus

Zum Ärger der Anwohner hat es Freitagabend wieder einen großen Polizei-Einsatz in der Rigaer Straße gegeben. Trotz zügigem Ende wurden Kontrollen dort bis zum späten Abend fortgesetzt.

Die Berliner Polizei ist am Freitagabend erneut zu einem großen Einsatz in die Rigaer Straße in Friedrichshain ausgerückt. Es handele sich um ein Ermittlungsersuchen des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg, sagte ein Polizeisprecher. Es bestehe der Verdacht, dass es gewerberechtliche Verstöße geben.

Darum seien auch Beamte des Fachkommissariats Gewerbedelikte des Landeskriminalamtes vor Ort. Wie viele Beamte genau im Einsatz waren, sagte der Sprecher zunächst nicht. Dies sei auch davon abhängig, wie viele Menschen in den kontrollierten Lokalen vorgefunden würden.

Nach Augenzeugeninformationen gegenüber der "Berliner Zeitung" soll es sich unter anderem um das Sama-Café in der Samariterstraße und den "Fischladen" handeln. Rigaer und Proskauer Straße waren am Abend von der Polizei gesperrt worden, schreibt die Zeitung. In der Rigaer Straße war der Einsatz relativ zügig beendet. Allerdings wurden die Kontrollen in Friedrichshain-Nord fortgesetzt und dauerten bis zum späten Abend an.

Dutzende Polizisten waren daran beteiligt. Wie viele Beamte genau im Einsatz waren, sagte der Sprecher zunächst aber nicht. Dies sei auch davon abhängig, wie viele Menschen in den kontrollierten Lokalen angetroffen würden, hieß es.

Laut Augenzeugen blieb die Situation zunächst ruhig, aber auf Twitter und Facebook riefen Aktivisten dazu auf, sich zu sammeln. Auch spontane Demonstration für den Abend und den Sonntag machten in Windeseile unter dem Hashtag #rigaer die Runde. User warfen den Beamten vor, "Krawallmacher in Uniform" zu sein. Andere schrieben, das Ganze sei "eine völlig neue Dimension von Erlebnisgastronomie".

In der Gegend um die Rigaer Straße hatte es zuletzt immer wieder Polizeieinsätze gegeben. Ein Großaufgebot von rund 550 Polizisten hatte am 13. Januar ein Gebäude der Hausbesetzerszene durchsucht, nachdem ein Beamter von Anhängern der linken Szene angegriffen worden war. Der Einsatz hatte für Kritik gesorgt. Grüne, Linke und Piraten hatten ihn als nicht verhältnismäßig kritisiert.

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