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Zu viel Müll Grüne sagen Kaffeekapseln den Kampf an

Die Grünen wollen den Verbrauch von Kaffeekapseln aus Aluminium eindämmen. Im Zweifel per Gesetz. Bequemlichkeit dürfe nicht auf Kosten der Allgemeinheit gehen.

Die Grünen im Bundestag wollen Hersteller von Kaffee in Aluminiumkapseln zu mehr Verantwortung zwingen. "Der Trend zu Kaffeekapseln ist ökologisch ein Irrweg, denn er bedeutet eine enorme Ressourcen- und Energieverschwendung", sagte der umweltpolitische Sprecher der Partei, Peter Meiwald, laut "Spiegel"-Bericht vom Samstag. Bequemlichkeit dürfe nicht auf Kosten der Allgemeinheit gehen.

In Deutschland wurden demnach 2014 fast drei Milliarden Kaffeekapseln verbraucht, das entspreche einem Müllberg von etwa 5000 Tonnen Aluminium und Plastik.

Wenn die Unternehmen nicht freiwillig Konzepte zur Müllvermeidung vorlegten, sei der Gesetzgeber gefragt, sagte Meiwald. "Helfen könnte dann beispielsweise ein Pfandsystem oder eine Umweltabgabe auf die Kapseln."

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Bereits im Oktober hatten die Grünen kritisiert, dass in Deutschland immer mehr Verpackungen im Müll landen würden. Wie das Bundesumweltministerium auf eine Anfrage der Grünen antwortete, entsorgte jeder Einwohner im Jahr 2013 rund 213 Kilogramm. Das waren sechs Kilogramm mehr als im Vorjahr und 25 Kilogramm mehr als 2003. Damit belegte Deutschland den Spitzenplatz in der EU.

Bärbel Höhn, Grünen-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Umweltausschusses, sagte, unnütze Verpackungen müssten vermieden werden und erwähnte dabei besonders Kaffeekapseln: "Wir brauchen Anreize, dass die Kaffeekapsel nicht dreifach verpackt ist."

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