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Schlappe für Donald Trump Ted Cruz siegt bei Vorwahl in Kansas

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Ted Cruz hat die Vorwahl seiner Partei im US-Staat Kansas gewonnen. Der Senator fügte dem Milliardär Donald Trump eine schmerzhafte Niederlage zu.

Ted Cruz hat die Vorwahl der Republikaner im US-Bundesstaat Kansas mit deutlichem Abstand vor Donald Trump gewonnen. Das berichteten CNN, MSNBC und die "Washington Post". Nach Auszählung von 54 Prozent der Stimmen lag der Senator von Texas um 26 Prozentpunkte vor dem umstrittenen Milliardär. Auch bei der Abstimmung in Maine führte der 45-Jährige. "Die letzten Wochen waren außergewöhnlich", sagte Cruz bei einer Wahlkampfveranstaltung in Idaho. "Jeder hier versteht, dass unser Land in einer Krise ist."

Der 45-Jährige hat damit fünf Vorwahlen gewonnen. Trump kommt auf zehn. Die Abstimmungen am Samstag galten als Test dafür, wie sich eine verstärkte Kampagne der Republikaner-Führung gegen den Immobilienmogul auswirkt. Das Partei-Establishment will unbedingt verhindern, dass Trump Spitzenkandidat wird. Am Samstag wurde bei den Republikanern neben Kansas und Maine auch in Kentucky und Louisiana gewählt.

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Offiziell küren beide Parteien ihren Spitzenkandidaten auf Parteitagen im Sommer. Bei den Vorwahlen geht es um das Sammeln von Delegiertenstimmen für diese Parteikongresse. Bei den Demokraten liegt Hillary Clinton vor ihrem einzigen Konkurrenten Bernie Sanders. Die Partei der beiden Kandidaten stimmt am Samstag in Nebraska, Kansas und Louisiana ab.

Konservative Aktivisten für Cruz

Unterdessen erhielt Cruz auch bei einem Mammuttreffen konservativer Aktivisten Rückendeckung. Bei einer Abstimmung in Washington sprachen sich 40 Prozent der Konferenzteilnehmer für Trumps zurzeit schärfsten Rivalen als Spitzenkandidat bei der Präsidentenwahl im November aus. 30 Prozent entschieden sich für Floridas Senator Marco Rubio, 15 Prozent für Trump. Ohios Gouverneur John Kasich landete auf dem vierten Platz. An der Abstimmung beteiligten sich "Politico" zufolge über 2600 Aktivisten.

Trump hatte zuvor kurzfristig einen Auftritt auf der Konferenz abgesagt und dies mit Wahlkampfterminen begründet. Eine der zentralen Fragen im republikanischen Vorwahlkampf ist, wer sich unter den Bewerbern zu Recht als konservativ bezeichnen kann. Innerparteiliche Gegner sprechen das Trump ab.

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