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Vor Landtagswahlen Angela Merkel schießt scharf gegen AfD

"Eine Partei, die Vorurteile schürt und spaltet": Bundeskanzlerin Merkel kann im Programm der AfD keine geeigneten Lösungen finden. Mit ihr auseinandersetzen müsse man sich trotzdem.

Eine Woche vor drei wichtigen Landtagswahlen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Alternative für Deutschland (AfD) scharf attackiert. "Die AfD ist eine Partei, die die Gesellschaft nicht zusammenführt und keine geeigneten Lösungen für die Probleme anbietet, sondern Vorurteile schürt und spaltet", sagte die CDU-Vorsitzende der "Bild am Sonntag". Die AfD kann bei den Wahlen am kommenden Sonntag in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt mit zweistelligen Ergebnissen rechnen.

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Zugleich erklärte Merkel es für notwendig, sich mit Vertretern der AfD öffentlich auseinanderzusetzen – "und zwar mit einer argumentativ klaren Abgrenzung der Positionen und mit einer Politik, die die Probleme tatsächlich nachhaltig löst", wie sie sagte.

Dass die CDU in Baden-Württemberg in Umfragen hinter den Grünen liegt, erklärte Merkel mit dem guten Ruf des amtierenden Regierungschefs Winfried Kretschmann. "Natürlich ist der Ministerpräsident von Baden-Württemberg ein angesehener Politiker", sagte die Kanzlerin, "aber für eine gute Zukunft des Landes hat die CDU ein deutlich besseres Konzept als die Grünen".

Union verliert bundesweit an Rückhalt

Laut einer aktuellen Umfrage verliert die Union in der Bevölkerung aktuell weiter an Rückhalt. Das Forschungsinstituts Emnid erhob für die "Bild am Sonntag": Nur noch 35 Prozent würden für die CDU/CSU votieren, sollten am kommenden Wochenende Bundestagswahlen anstehen. Das ist ein Punkt weniger als in der Vorwoche. Die SPD liegt unverändert bei 24 Prozent. Die rechtspopulistische AfD kommt erneut auf elf Prozent. Einen Zähler zulegen kann die Linke, sie ist jetzt bei zehn Prozent. Auf diesem Niveau rangieren auch die Grünen. Die FDP bleibt bei fünf Prozent.

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