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US-Vorwahlen Rubio siegt in Puerto Rico, Sanders holt sich Maine

Donald Trump und Hillary Clinton müssen bei den Vorwahlen Niederlagen einstecken. Bei den Republikanern meldet sich Marco Rubio zurück, dem Demokraten Bernie Sanders gelingt ein deutlicher Sieg.

US-Senator Bernie Sanders bleibt im Präsidentschaftsrennen der Demokraten ein zäher Gegner für Ex-Außenministerin Hillary Clinton. Der 74-Jährige gewann die Vorwahl im Bundesstaat Maine klar vor seiner Rivalin, nachdem er bereits am Vortag in Kansas und Nebraska gesiegt hatte. Nach Angaben mehrerer US-Fernsehsender schlug Sanders die frühere First Lady nach Auszählung von rund 80 Prozent der Stimmen mit 64 zu 36 Prozent.

Auf republikanischer Seite entschied Senator Marco Rubio aus Florida eine Vorwahl im US-Territorium Puerto Rico für sich. Der 44-Jährige habe einen komfortablen Vorsprung auf der spanischsprachigen Karibikinsel, berichteten die Sender CNN und NBC News. Am Samstag hatte er dagegen bei Abstimmungen in vier Bundesstaaten nicht einmal einen zweiten Platz erreichen können. 

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Insgesamt liegt Clinton auf demokratischer Seite weiter deutlich in Führung. Sie und Sanders lieferten sich am Sonntagabend in Flint (Michigan) eine weitere kämpferische und teilweise scharfe TV-Debatte. Dabei warf Sanders seiner Konkurrentin erneut zu enge Verbindungen zur Wall Street vor.

Bei den Republikanern ist der populistische Multimilliardär Donald Trump weiter Spitzenreiter, allerdings hat sich der erzkonservative Senator Ted Cruz aus Texas nach zwei Vorwahlsiegen am Samstag näher an seine Fersen heften konnte. Rubio hat in den bisher 20 Vorwahlen der Republikaner bisher nur zwei Mal gewonnen, Trump dagegen zwölf und Cruz sechs Mal.

Rubio muss die Vorwahl am 15. März in seinem Heimatstaat Florida unbedingt für sich entscheiden, wenn er im Rennen um die republikanische Spitzenkandidatur noch eine - wenn auch wohl nur geringe - Chance bewahren will. Rubio ist selbst lateinamerikanischer Abstammung, seine Eltern kamen aus Kuba.

Die nächste Runde der Vorwahlen steht schon am kommenden Dienstag an, so in Michigan und Mississippi. 

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