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Reaktion auf "Anne Will"-Sendung Renate Künast hat sich schon wieder vertwittert

Anne Wills Flüchtlings-Talk lockte auch Renate Künast vor den Fernseher. Dabei unterlief ihr ein fehlerhafter Tweet. Twitter-Nutzer spotten, Künast reagiert souverän. Sie ist an Shitstorms gewöhnt.

"Ist Europa noch zu retten?“: Darüber wollte Anne Will am Vorabend des Brüsseler EU-Türkei-Gipfels diskutieren. Zu Gast in der Talkshow waren Justizminister Heiko Maas (SPD), die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, die Parteivorsitzende der Linken, Katja Kipping, der österreichische Außenminister Sebastian Kurz, sowie der slowakische Europa-Abgeordnete Richard Sulík.

Eine durchaus prominente Runde, die auch die Grünen-Abgeordnete Renate Künast einschalten ließ. Weil die Auftritte der ausländischen Gäste so gar nicht mit der Flüchtlingspolitik der Grünen konform gehen, ließ Künast sich zu folgendem Tweet hinreißen: "Oh je, es gibt bestimmt bessere Botschafter für #Polen", twitterte sie noch während der Sendung. Gemeint hatte sie damit offensichtlich Richard Sulík. Nur, Sulík ist gar kein Pole.

 

Der 48-Jährige ist Europaabgeordneter aus der Slowakei und Vorsitzender der von ihm gegründeten liberalen Partei Sloboda a Solidarita (SaS, Freiheit und Solidarität). Künasts Fehler blieb der Twitter-Gemeinde natürlich nicht verborgen. Schon nach wenigen Minuten machen sie erste Nutzer auf ihren Faux-pas aufmerksam.

Auch der Drogenskandal um Grünen-Politiker Volker Beck kam zur Sprache. Ein User kommentierte: "Slowakei oder Polen, Hauptsache genug Crystal Meth ist da".

 

Knapp eine halbe Stunde nach Absenden ihres Posts bemerkte Künast den drohenden Shitstorm und reagierte prompt. Sie erklärte, dass sie nur in die Sendung hineingezappt habe. Zudem müsse man daraus keinen "Weltuntergangs-Shitstorm" machen.

 

Schon im November sorgte Künast während einer USA-Reise für ein Shitstörmchen. Damals hatte sie beim Sightseeing-Bummel die Präsidenten der Vereinigten Staaten durcheinandergebracht. "Washington in Washington. Und ich", schrieb ihr Pressebüro in einem Facebook-Post unter ein Bild vor dem Lincoln-Memorial. Später korrigierte sie den Eintrag zwar, doch der Spott war ihr sicher. "Politik war noch nie ihre Stärke“, kommentierte ein Nutzer damals voller Häme.

Korrektur: Lincoln in Washington. Und ich. / TK

Posted by Renate Künast on Dienstag, 27. Oktober 2015
 

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