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Zwei Tote in Kilis Terrormiliz IS feuert Raketen Richtung Türkei

Offenbar durch den IS abgefeuerte Raketen haben in der Türkei zwei Menschen getötet. In der Stadt Kilis schlagen immer wieder Geschosse aus dem umkämpften Nachbarland Syrien ein.

In der türkischen Grenzstadt Kilis sind erneut zwei Menschen durch den Einschlag von aus Syrien abgefeuerten Raketen getötet worden. Wie türkische Medien berichteten, handelte es sich bei den Todesopfern um eine Frau und einen vierjährigen Jungen. Die Raketen wurden demnach aus einem unter Kontrolle der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) stehenden Gebiet in Syrien abgefeuert.

Wie türkische Medien unter Berufung auf den Bürgermeister der Stadt berichteten, schlugen insgesamt acht Raketen in Kilis ein, die meisten von ihnen auf offenem Gelände. Eine Rakete tötete jedoch eine 54-jährige Frau, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete. Ein Auto, in dem zwei Kinder saßen, wurde demnach von Raketensplittern getroffen. Ein sechsjähriges Kind wurde verletzt, ein vierjähriger Junge starb auf dem Weg ins Krankenhaus.

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Die Nachrichtenagentur Dogan berichtete, die Raketen seien aus einem Gebiet unter IS-Kontrolle in Syrien abgefeuert worden. Die türkische Armee habe das Feuer erwidert. Kilis liegt unmittelbar nördlich der Grenze zu Syrien. Zuletzt waren Mitte Januar mehrere Raketen aus vom IS kontrolliertem Gebiet auf einem Schulhof in der Stadt eingeschlagen. Eine Putzfrau wurde getötet und eine Schülerin verletzt.

Die türkische Armee hatte in den vergangenen Wochen mehrfach Artilleriegeschosse auf mutmaßliche Stellungen der IS-Miliz in Syrien abgefeuert. Von der Waffenruhe in Syrien, die vor gut zehn Tagen in Kraft getreten war, sind Dschihadistengruppen wie der IS, die Al-Kaida-nahe Al-Nusra-Front und mit ihr verbündete islamistische Milizen ausgenommen. Die syrische Kurdenmiliz YPG wurde von der Türkei zuletzt nicht mehr beschossen.

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