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US-Vorwahlen Dreifachsieg für Trump mit Steak - die Ergebnisse im Überblick

Donald Trump triumphiert, Sanders gelingt ein wichtiger Sieg: In vier Staaten haben Republikaner und Demokraten gewählt, wer ins Weiße Haus ziehen soll. Kurioses geschah auf einer Pressekonferenz.

Die Republikaner: Donald Trump hat sich bei der Vorwahl um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner in den Bundesstaaten Mississippi, Michigan und Hawaii durchgesetzt. In Idaho hatte sein ärgster Verfolger Ted Cruz die Nase vorne gehabt. 

Trump verwies nach übereinstimmenden Angaben den Gouverneur von Ohio, John Kasich, in dem von der Autoindustrie geprägten Staat Michigan auf den zweiten Platz, dritter wird demnach Ted Cruz. Zuvor hatte Trump auch Mississippi klar gewonnen. Damit konnte sich der 69-Jährige bislang in 15 US-Bundesstaaten durchsetzen. Seine Partei hatte zuletzt eine Anti-Trump-Kampagne gefahren, um den schrillen Seiteneinsteiger aus New York als Präsidentschaftskandidaten zu verhindern.

Nach den drei weiteren Siegen wandte sich Trump an die Kritiker in seiner eigenen Partei: "Ich hoffe, dass die Republikaner es annehmen werden", sagte der 69-Jährige in Florida. "Umfragen zeigen, dass ich Hillary schlagen kann. Wir werden viele, viele Menschen von den Demokraten zu uns holen", fügte er hinzu.

Kurios: Bei der Pressekonferenz sprach Trump zunächst über Fleisch. "Wir haben Trump-Steaks. Wenn Ihr eins wollt, berechnen wir Euch 50 Dollar pro Steak", rief er Journalisten in seinem Golf-Club in Jupiter (Florida) zu. Das Fleisch wurde neben ihm auf der Bühne präsentiert, dazu Wein und Wasser. Trump sprach dann auch über das Weingut, das er dort betreibt. Beobachter verglichen die Szenen mit einer Verkaufsshow im Shoppingkanal.

Die Demokraten: Bernie Sanders bleibt im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten weiter am Ball. Der 74 Jahre alte Senator aus dem Bundesstaat Vermont gewann überraschend den Bundesstaat Michigan und fügte damit seiner Kontrahentin Hillary Clinton eine empfindlich Niederlage zu. Die "Washington Post" und der Sender NBC erklärten Sanders zum Sieger.

Die frühere Außenministerin hatte zuvor Mississippi klar gewonnen und sich bei der Zahl der Delegierten für den Parteitag im Juli weiter abgesetzt. Sanders setzte jedoch mit dem nicht vorausgesagten Gewinn in Michigan mit einem hohen Anteil an Delegiertenstimmen ein weiteres wichtiges Achtungszeichen.

Caucus? Primary? US-Vorwahlen einfach erklärt

Wer in welchem Staat gewonnen hat:

Die Republikaner

- Trump: Mississippi, Michigan, Hawaii

- Cruz: Idaho

- Rubio: ging leer aus

Die Demokraten

- Clinton: Mississippi

- Sanders: Michigan

Die Ergebnisse aller Bundesstaaten:

gerundete Ergebnisse nach ersten Hochrechnungen

Mississippi - Trump und Clinton

Republikaner (40 Delegierte): Trump rund 48 Prozent, Cruz rund 36 Prozent

Demokraten (41 Delegierte): Clinton rund 83 Prozent, Sanders rund 16 Prozent

Michigan - Trump und Sanders

Republikaner (59 Delegierte): Trump rund 37 Prozent, Kasich rund 25 Prozent, Cruz rund 24 Prozent

Demokraten (147 Delegierte): Sanders rund 50 Prozent, Clinton rund 48 Prozent

Idaho - Cruz

Republikaner (32 Delegierte): Cruz rund 43 Prozent, Trump ca. 28 Prozent, Rubio rund 18 Prozent

Hawaii - Trump

Republikaner (19 Delegierte): Einzelergebnisse folgen

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