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#twitternwieklöckner Julia Klöckners misslunger AfD-Vergleich

"Wer AfD aus Protest wählt, stärkt am Ende das linke Lager", teilte CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner in den sozialen Netzwerken mit und sorgte damit für viel Spott.

Kurz vor der Landtagswahl hat CDU-Herausforderin Julia Klöckner mit einem Twitter-Beitrag hohe Wogen in den sozialen Netzwerken geschlagen. "Wer AfD aus Protest wählt, stärkt am Ende das linke Lager", schrieb die Spitzenkandidatin am Donnerstagmorgen. Damit löste sie zahllose Reaktionen aus, die von Zustimmung über Verwunderung bis Spott reichte. Zuvor hatte sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem SWR-Interview ähnlich geäußert.

 

Die SPD Rheinland-Pfalz erwiderte: "Und wer @JuliaKlöckner wählt, stärkt das rechte Lager." Der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Ralf Stegner meinte: "Krude Logik einer Partei im Panikmodus". Von der angesprochenen Partei twitterte die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch: " Da muss man erst mal drauf kommen."

"Wer Fleisch aus Protest isst, stärkt am Ende die Vegetarier"

Vor allem aber stürzte sich die Ulk-Fraktion auf Klöckners Twitter-Vorlage. "Wer aus Protest nicht aufisst, stärkt am Ende das schlechte Wetter", antwortete der Blogger Klaas Reese. Schnell erschien auf Tumblr ein eigene Seite mit dem Titel " Die Methode Klöckner".

Im Laufe des Donnerstag griffen unzählige User unter dem Hashtag #twitternwieklöckner bei Twitter diese Idee auf und suchten nach eigenen Vergleichen.

Das Satire-Magazin " extra 3" zog einen Vergleich zur Fleischindustrie:

 

Marco Bereth vom ZDF brachte eine andere prominente CDU-Politikerin ins Spiel:

 

Der grüne MdB Sven Kindler dachte doch wieder an die Wahl:

 

Und der stellv. Sportchef der "Welt", Sven Flohr, an eine alte Konkurrenz aus seinem Ressort:

 

Ein CDU-Sprecher sagte, die Reaktionen im Netz könnten den ursprünglichen Gedanken nicht widerlegen. Da die Stimmen für die AfD vermutlich aus dem bürgerlichen Lager kämen, erschwere ein hohes Wahlergebnis der AfD den von der CDU angestrebten Politikwechsel.

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