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Festnahme vor US-Botschaft in Berlin Verdächtiger drohte mit einer Bombe

Er schlug einen Wachmann mit der Faust und drohte mit einer Bombe: Vor der amerikanischen Botschaft in Berlin ist ein verdächtiger Mann festgenommen worden.

Vor der US-Botschaft am Brandenburger Tor in Berlin ist am Freitagmorgen ein verdächtiger Mann festgenommen worden. Der Inhalt eines dunklen Koffers, den er dabeihatte, erwies sich aber als ungefährlich, wie ein Polizeisprecher sagte. Wachleute der Botschaft hatten die Polizei alarmiert.

Gegen 7.25 Uhr erschien der Mann laut einer Mitteilung der Botschaft vor dem Eingang und sagte, er wolle seinen amerikanischen Pass erneuern lassen. Als das Sicherheitspersonal ihm eine andere Adresse dafür nannte, schlug der Mann einen der Wachmänner mit der Faust. Die Wachleute überwältigten ihn und hielten ihn so lange auf dem Boden fest, bis die alarmierte Polizei den Mann festnahm.

Als die Polizisten ihn wegführten, habe der Mann gerufen, er habe eine Bombe in seinem Koffer, teilte die Botschaft mit. Sprengstoffexperten der Polizei untersuchten daraufhin den Koffer mithilfe eines Roboters. Sie fanden aber nur persönliche Dinge des Mannes. Er wurde in Polizeigewahrsam genommen.

Der Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor war abgesperrt worden. Ab 9.10 Uhr nahm die Botschaft wieder ihre normale Arbeit auf. Einen Bericht der "Bild"-Zeitung, wonach der Mann gedroht haben soll, Rache für den Tod von Osama Bin Laden nehmen zu wollen, bestätigte die Polizei nicht. Die US-Botschaft gilt als eines der am besten gesicherten Gebäude Berlins. Sie wurde im Jahr 2008 an ihrem historischen Platz eröffnet.

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