Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Militärmanöver von USA und Südkorea Willkommen zum Sturm auf Nordkorea

Das Säbelrasseln wird immer schärfer: Zum Auftakt eines riesigen Militärmanövers üben die USA und Südkorea die Landung an Nordkoreas Stränden. Pjöngjang droht mit einem "Blitzkrieg".

Im Zuge ihres bislang größten Militärmanövers haben die USA und Südkorea am Samstag eine Landungsoperation gegen das kommunistische Nordkorea simuliert. Beide Länder hätten eine Erstürmung der nordkoreanischen Strände geprobt, teilte die US-Marine mit. Es hätten sich 55 US-Marineflieger sowie 30 Schiffe aus den USA und Südkorea an der Übung in der Nähe der Stadt Pohang beteiligt.

Laut Südkorea handelt es sich bei dem achtwöchigen Manöver um die umfangreichste Militärübung, die in der Region jemals stattfand. Insgesamt seien 17.000 US-amerikanische und mehr als 300.000 südkoreanische Soldaten beteiligt - so viele wie noch nie. Seoul und Washington sprachen zuvor von einer reinen Verteidigungsübung.

Insgesamt 317.000 Soldaten nehmen an dem Militärmanöver teil - so viele wie noch nie. (Foto: dpa)

Nordkorea: "Blitzkrieg möglich"

Pjöngjang unterstellt hingegen Vorbereitungen für einen Einmarsch. Für diesen Fall kündigte die nordkoreanische Volksarmee an, "das Ganze Südkorea einschließlich Seoul zu befreien". Man sei zu "Ultrapräzisions-Blitzkrieg-Schlägen" gegen feindliche Ziele fähig. Südkorea reagierte mit einer Erklärung des Generalstabs, der Norden solle seine Drohungen und sein "unbedachtes Verhalten" beenden.

Auch interessant: Kim entdeckt die "wahre atomare Abschreckung"

Jede Provokation werde mit der Zerstörung der höchsten Führung Nordkoreas enden, drohte auch Seoul. Zuvor hatte Machthaber Kim Jong-un die Atomstreitkräfte in Gefechtsbereitschaft versetzt.

Die Spannungen zwischen beiden Nachbarländern sind seit dem Atomtest Nordkoreas Anfang Januar abermals gestiegen. Zu Monatsbeginn feuerte die Regierung in Pjöngjang eine Langstreckenrakete ab und Machthaber Kim ordnete weitere Atomtests an, um die Fähigkeiten des Landes zum Atomangriff zu verbessern. Erst kürzlich hatte der UN-Sicherheitsrat die Sanktionen gegen Nordkorea deutlich verschärft.


Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.