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Bürgerkrieg in Syrien "Übergang sollte mit Sturz oder Tod Assads beginnen"

Einen Tag vor den Friedensgesprächen hat sich die syrische Opposition für den Abgang von Machthaber Baschar al-Assad ausgesprochen. Das Regime will mit niemandem reden, der Assad in Frage stellt.

Vor der geplanten Wiederaufnahme der Syrien-Friedensgespräche hat der Chefunterhändler des syrischen Oppositionsbündnisses Hohen Verhandlungskomitee (HNC), Mohammed Allusch, den Abgang von Machthaber Baschar al-Assad zur Voraussetzung eines Friedensprozesses gemacht. "Wir glauben, dass eine Übergangszeit mit dem Sturz oder Tod von Baschar al-Assad beginnen sollte", sagte der Islamist Allusch am Samstag in Genf.

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Ein Übergangsprozess sei nicht möglich "in der Gegenwart dieses Regimes oder solange der Kopf dieses Regimes noch an der Macht ist". Der syrische Außenminister Walid al-Muallim hatte dagegen am Samstag betont, seine Regierung werde "mit niemandem reden", der Assad als Präsidenten in Frage stelle. Wenn der HNC an seiner Forderung festhalte, brauche er gar nicht erst zu den Verhandlungen nach Genf zu reisen.

Am Dienstag jährt sich der Beginn des Bürgerkriegs in Syrien zum fünften Mal. Begonnen hatte er mit friedlichen Protesten gegen die Regierung Assad. Seither wurden mehr als 270.000 Menschen getötet und Millionen Syrer in die Flucht getrieben.

Neue Gespräche für Montag geplant

Für Montag sind in Genf Friedengespräche mit Vertretern der Regierung Assad und seiner Gegner unter UN-Vermittlung geplant. Man werde will am Sonntag eine Delegation entsenden, sagte Außenminister al-Muallim. Die Emissäre würden aber nicht länger als 24 Stunden bleiben, falls die Vertreter der syrischen Opposition nicht auftauchten, warnte er.

Die von den Vereinten Nationen vermittelten Gespräche sollen ab Montag indirekt geführt werden. Die Konfliktgegner sollen in getrennten Räumen sitzen, zwischen denen der UN-Gesandte Staffan de Mistura pendelt. Der jüngste Anlauf für Gespräche in diesem Format war am 3. Februar gescheitert, weil bei Aleppo heftig gekämpft wurde.

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