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Tweet der CDU-Politikerin Erika Steinbach fühlt sich "wie in einer Diktatur"

Erika Steinbach schießt auf Twitter wieder gegen ihre eigene Partei. Die CDU-Abgeordnete hält die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel ähnlich legitimiert "wie in einer Diktatur".

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach hat erneut mit einem Tweet für Aufregung im Netz gesorgt. Am Sonntag, dem Tag der drei Landtagswahlen, verglich sie im Kurznachrichtendienst Twitter die Politik der Bundesregierung indirekt mit einer Diktatur.

"Seit September alles ohne Einverständnis des Bundestages. Wie in einer Diktatur", schrieb Steinbach, die die Sprecherin für Menschenrechte und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist. Sie verlinkte bei ihrem Tweet einen Magazin-Bericht über angebliche Pläne von EU-Ländern, schneller Flüchtlinge aus der Türkei aufnehmen zu können.

 

Sechs Stunden später setzte Steinbach noch einen drauf. "Meine Partei ist leider, leider für viele von uns Mitgliedern eine Zumutung geworden. Hoffe auf Änderung", reagierte sie auf Kritik in den sozialen Netzwerken. Österreich, Ungarn und die Staaten der Balkanroute hätten gezeigt, wie es schneller gehe.

Erst vor zwei Wochen hatte Steinbach mit einem Foto zur Flüchtlingskrise einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Das Bild zeigt ein blondes Kind umringt von dunkelhäutigen Menschen. Darüber steht: "Deutschland 2030", darunter "Woher kommst du denn?". Der Tweet wurde im Internet sofort heftig kritisiert. Auch die CDU-Spitze distanzierte sich von dem Foto-Tweet. 

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