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#OpTrump Anonymous erklärt Donald Trump den "totalen Krieg"

Das Hackerkollektiv Anonymous hat sich zum Ziel gesetzt, die Wahlkampagne von Donald Trump zu zerlegen. Die Aktivisten wollen dubiose Machenschaften des US-Republikaners aufdecken.

Der umstrittene US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump erhält Gegenwind aus dem Internet. Die Hackergruppe Anonymous will die Wahlkampagne des Immobilien-Milliardärs "zerlegen" und hat Trump in einem Video den "totalen Krieg" erklärt.

In dem Clip, der am 4. März auf YouTube gepostet wurde, ruft eine mit Guy-Fawkes-Maske und Kapuze verkleidete Person dazu auf, die Webseiten Trumps zum Absturz zu bringen. Außerdem sollten Hacker-Aktivisten "Nachforschungen anstellen und ans Licht bringen, was er vor der Öffentlichkeit verbergen will".

Das Video sei keine Warnung, sondern stelle eine "Erklärung des totalen Krieges" dar. Als erstes größeres Ziel für die #OpTrump getaufte Operation gibt der als "AnonymousLoyalist" auftretende Sprecher die Sabotage einer Webseite mit Informationen über Trump-Immobilien in Chicago aus.

Anrufbeantworter von Trumps Handy gehackt

Zur Begründung der Aktion heißt es in dem Video, Trump hätte mit seiner "widersprüchlichen und hasserfüllten Kampagne nicht nur die USA geschockt", sondern "mit seinen abstoßenden Taten und Ideen" den gesamten Planeten gegen sich aufgebracht.

Anonymous-Aktivisten wollen bereits den Anrufbeantworter von Trumps Handy gehackt haben. Unter Sprachnachrichten sollen sich unter anderem Anrufe von US-Journalisten befinden, die sich bei dem Milliardär für Vergünstigungen bedankten, berichtete der britische "Independent".

 

Die Hackergruppe hatte bereits im Dezember 2015 zu Aktionen gegen Trump aufgerufen. Nach den Anschlägen in Paris vom November vergangenen Jahres erklärte Anonymous der Terrormiliz Islamischer Staat ebenfalls den Cyberkrieg. Experten bezweifeln jedoch, dass die Hacker dem Terrornetzwerk ernsthaft schaden können.

Auf Wahlkampfveranstaltungen Trumps war es am Wochenende wiederholt zu gewaltsamen Protesten von Gegnern und Befürwortern seiner Kandidatur gekommen. Nach anonyAusschreitungen wurde am Freitag ein Auftritt des Milliardärs auf dem Gelände der Universität Chicago abgesagt.

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