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US-Vorwahlen Trump holt sich Florida – Clinton triumphiert

In fünf Staaten entscheiden Demokraten und Republikaner, wen sie ins Weiße Haus schicken. Kasich nimmt Donald Trump Ohio ab, Clinton siegt in allen Staaten und sieht sich auf der Zielgeraden.

Die Republikaner: Donald Trump hat die Vorwahl der Republikaner im US-Bundesstaat Florida nach übereinstimmenden Angaben mehrerer US-Sender mit weitem Abstand gewonnen. Und das im Heimatstaat des Konkurrenten Marco Rubio, der abgeschlagen auf Platz zwei landete. Der Staat ist deswegen so wichtig, weil er nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip wählt, der Sieger erhält alle 99 Delegiertenstimmen. Trump gewann außerdem in den Staaten Illinois und North Carolina. Laut MSNBC hat er auch die Vorwahl in Missouri gewonnen.

Nach seiner klaren Niederlage erklärte Marco Rubio seine Wahlkampagne für beendet. "Dieses Jahr werden wir nicht auf der Gewinnerseite stehen." Rubio gratulierte dem populistischen Geschäftsmann zu dessen "großem Sieg" bei der Vorwahl. Allerdings übte er unverhüllt Kritik am Wahlkampfstil von Trump, der einen Feldzug gegen die politischen Eliten in Washington führt und mit abwertenden Äußerungen über Migranten und Muslime für Empörung sorgte.

John Kasich hat nach Vorhersagen der Sender CNN und Fox News seinen Heimatstaat Ohio gewonnen. Er machte mit dem Gewinn seines ersten Staates überhaupt Donald Trump einen wichtigen Sieg streitig und holte alle 66 Delegierten. Kasich erklärte, er werde weiterkämpfen.

Die Demokraten: Hillary Clinton hat im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten die Vorwahl im wichtigen Bundesstaat Florida gewonnen. Die Sender CNN und NBC erklärten die frühere Außenministerin zur klaren Siegerin. Auch in Ohio mit 160 Delegiertenstimmen gelang ihr ein wichtiger Sieg vor ihrem parteiinternen Konkurrenten Bernie Sanders. Auch in North Carolina machte Clinton das Rennen. Die Sender NBC und Fox News sahen die frühere First Lady und Außenministerin klar vor ihrem Kontrahenten. 

Die Ex-Außenministerin führt nach Delegierten insgesamt klar vor Sanders. Der 74-jährige Senator aus Vermont hätte in Ohio gewinnen müssen, um den Rückstand auf Clinton verkürzen zu können.

Laut MSNBC hat Clinton auch die Vorwahl in Missouri gewonnen.

Clinton sieht sich im Nominierungsrennen der Demokraten auf der Zielgeraden, erklärte sie nach den ersten Ergebnissen. Für ihre Kampagne hätten ihre Vorwahlsiege in Florida, North Carolina und Ohio einen "weiteren Super-Dienstag" markiert, erklärte die Präsidentschaftsbewerberin vor ihren Anhängern in Florida. Einem Einzug ins Weiße Haus sei sie einen weiteren Schritt nähergekommen. Wenig später gewann sie zudem in Illinois - allerdings nur hauchdünn.

Bernie Sanders dagegen zeigte sich unbeeindruckt von den Vorwahlniederlagen. In einer Rede vor Anhängern in Phoenix erwähnte der Senator von Vermont seine Misserfolge in Ohio, Florida und North Carolina kaum. Stattdessen beschwor Sanders erneut die von ihm ausgerufene "politische Revolution" und beklagte die Macht des Geldes in der Politik. "Milliardäre werden ihren fairen Anteil zahlen müssen", versprach der 74-Jährige.

Caucus? Primary? US-Vorwahlen einfach erklärt

Wer in welchem Bundesstaat gewonnen hat:

Die Republikaner

- Trump: Florida, Illinois, North Carolina, Missouri (laut MSNBC)

- Kasich: Ohio

- Cruz:

- Rubio:

Die Demokraten

- Clinton: Florida, Ohio, North Carolina, Illinois, Missouri (laut MSNBC)

- Sanders:

Die Ergebnisse aller Bundesstaaten:

gerundete Ergebnisse nach ersten Hochrechnungen

Florida – Trump und Clinton

Republikaner (99 Delegierte): Trump rund 46 Prozent, Rubio 27 Prozent, Cruz 17 Prozent

Demokraten (246 Delegierte): Clinton rund 65 Prozent, Sanders rund 33 Prozent

Ohio – Kasich und Clinton

Republikaner (66 Delegierte): Kasich rund 43 Prozent, Trump rund 36 Prozent

Demokraten (160 Delegierte): Clinton rund 60 Prozent, Sanders rund 39 Prozent

North Carolina – Trump und Clinton

Republikaner (72 Delegierte): Trump rund 40 Prozent, Cruz rund 36 Prozent

Demokraten (121 Delegierte): Clinton rund 58 Prozent, Sanders rund 38 Prozent

Illinois – Trump und Clinton

Republikaner (69 Delegierte): Trump rund 40,3 Prozent, Cruz 26, Kasich 22

Demokraten (182 Delegierte): Clinton rund 51 Prozent, Sanders rund 49 Prozent

Missouri

Laut dem Sender MSNBC haben Hillary Clinton bei den Demokraten und Donald Trump bei den Republikanern die Vorwahl gewonnen.

Republikaner (52 Delegierte): noch keine offiziellen Ergebnisse

Demokraten (84 Delegierte): noch keine offiziellen Ergebnisse

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