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Womöglich Anschlag geplant Polizei fasst vier Terrorverdächtige in Paris

Die Polizei hat vier Terrorverdächtige im Großraum Paris festgenommen. Die mutmaßlichen Islamisten waren zuvor wegen eines "möglichen Anschlagsplans" überwacht worden.

Wegen möglicher Anschlagspläne sind im Großraum Paris vier mutmaßliche Islamisten festgenommen worden. Einer der Verdächtigen habe womöglich "gewalttätige Aktionen in Frankreich" geplant, sagte Innenminister Bernard Cazeneuve in Paris. Aus Polizeikreisen verlautete, von einem "unmittelbar bevorstehenden Anschlagsprojekt" könne noch nicht gesprochen werden.

Der Hauptverdächtige sowie zwei Männer und eine Frau aus seinem Umfeld wurden in Paris und im nördlich angrenzenden Département Seine-Saint-Denis festgenommen. Sie seien zuvor wegen eines "möglichen Anschlagsprojekts" überwacht worden, hieß es aus Polizeikreisen. Zugleich wurde betont: "Man kann derzeit nicht von einem unmittelbar bevorstehenden Anschlagsprojekt sprechen." Auch Cazeneuve mahnte "extreme Vorsicht" bei der Einschätzung des Vorfalls an.

So wurde bei den Razzien keine Waffe gefunden. Es wurden aber mehrere Datenträger beschlagnahmt, die nun ausgewertet werden sollen. Die vier Verdächtigen wurden nach ihrer Festnahme für Verhöre zum Sitz des französischen Inlandsgeheimdienstes DGSI im nordwestlich von Paris liegenden Levallois-Perret gebracht.

"Nötig ist größte Wachsamkeit"

Die vier Festgenommenen hätten "interessante" Profile, was Nachforschungen erforderlich mache, hieß es aus Polizeikreisen. Einer der Männer war nach den Anschlägen vom 13. November im Zuge des landesweiten Ausnahmezustands unter Hausarrest gestellt worden. Er hatte in der Vergangenheit im Gefängnis gesessen. Frankreichs Staatschef François Hollande sagte als Reaktion auf die Festnahmen, die Bedrohungslage in Frankreich sei "immer noch sehr hoch": "Nötig ist größte Wachsamkeit."

Die Festnahmen erfolgten einen Tag nach einer Razzia in Brüssel im Zusammenhang mit den Anschlägen von Paris. Bei dem Einsatz im Vorort Forest erschossen Polizisten einen Mann, zwei Verdächtige sind auf der Flucht.

Schwerbewaffnete Islamisten hatten am 13. November bei Angriffen in Paris und auf das Fußballstadion Stade de France in Saint-Denis 130 Menschen getötet. Zu dem schwersten Anschlag in der Geschichte Frankreichs bekannte sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). In Frankreich herrscht seitdem ständige Sorge vor weiteren Attacken.

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