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Christen-Morde des Islamischen Staat Die US-Regierung spricht von Völkermord

Die Vereinigten Staaten sehen die Ermordung von Christen und Jesiden durch die Terrormiliz IS als Völkermord. Das US-Parlament fordert ein Kriegsverbrechertribunal. 

US-Außenminister John Kerry wirft der Terrormiliz Islamischer Staat Völkermord an Christen und anderen Minderheiten in Syrien und im Irak vor. Dieses Urteil wollte Kerry noch am Donnerstag bekannt geben, wie die Nachrichtenagentur AP aus gut unterrichteten Quellen erfuhr. Kerry werde namentlich Christen, Jesiden und schiitische Gruppen als IS-Opfer erwähnen. Allerdings verpflichtet das Ergebnis die USA nicht, weitere Aktionen gegen den IS einzuleiten.

Der Kongress hatte Kerry eine Frist bis Donnerstag gesetzt, zu diesem Thema Stellung zu beziehen. Noch am Mittwoch hatte das Außenministerium mitgeteilt, Kerry werde die Frist verpassen. Das hatte ihm heftige Kritik von Abgeordneten und anderen eingebracht, die diese Festsetzung empfohlen hatten.

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Bereits am Montag hatte das US-Repräsentantenhaus die IS-Verbrechen als "Völkermord" eingeordnet. In der nicht bindenden Resolution wurde die Regierung von US-Präsident Barack Obama aufgefordert, Verbrechen gegen Christen, Jesiden und andere Minderheiten künftig "Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid" zu nennen. Zugleich votierten die Abgeordneten für einen Antrag, in dem das Weiße Haus aufgefordert wird, sich beim UN-Sicherheitsrat für die umgehende Einsetzung eines Kriegsverbrechertribunals für Syrien einzusetzen.

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