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Historischer Besuch in Havanna US-Präsident Obama in Kuba eingetroffen

US-Präsident Barack Obama ist zu einem historischen Besuch in Kubas Hauptstadt Havanna eingetroffen. Der Aufenthalt markiert einen Höhepunkt der Annäherungspolitik der beiden Länder.

US-Präsident Barack Obama ist zu seinem als historisch gewerteten dreitägigen Aufenthalt in der kubanischen Hauptstadt Havanna eingetroffen. Die Air Force One mit Obama, First Lady Michelle und seinen Töchtern Malia und Sasha landete am Sonntagnachmittag am Flughafen von Havanna. Die Reise gilt als symbolischer Höhepunkt der Annäherungspolitik Obamas an den jahrzehntelangen Erzfeind. Seit Calvin Coolidge 1928 an Bord eines Kriegsschiffes nach Kuba kam, hat kein amtierender US-Präsident mehr den Karibikstaat besucht. 

Begleitet wurde Obama auch von rund 40 Abgeordneten und einer Delegation von Geschäftsleuten aus den USA, die nach der politischen Öffnung in Kuba Fuß fassen wollen. Nachdem die USA als Reaktion auf die Revolution von 1959 die diplomatischen Verbindungen zu Kuba abgebrochen und ein Wirtschaftsembargo verhängt hatten, war der Besuch eines amtierenden US-Präsidenten auf der Insel jahrzehntelang unvorstellbar gewesen - auch noch nach dem Ende des Kalten Krieges. Doch vor 15 Monaten kündigten Obama und der kubanische Präsident Raúl Castro eine schrittweise Normalisierung ihrer Beziehungen an. Unter anderem eröffneten beide Staaten seitdem Botschaften im jeweils anderen Land. 

Erster Programmpunkt von Obamas zweieinhalbtägigem Besuch war am Sonntag ein Treffen mit Mitarbeitern der US-Vertretung in Havanna. Anschließend wollte Obama mit seiner Familie ein Rundgang durch die Altstadt von Havanna unternehmen, wo vor der Ankunft des US-Präsidenten noch eilig Straßen aufgeräumt, Wände gestrichen und US-Flaggen gehisst wurden. Gleichzeitig wurden aber auch mehrere Dutzend Aktivisten der Gruppe Damen in Weiß vorübergehend festgenommen, nachdem Regierungsanhänger ihre Kundgebung in der Hauptstadt gestoppt hatten. 

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